18 Monate Wartezeit für Schmerzpatienten

Quelle: meinbier, pixelio.de
Quelle: meinbier, pixelio.de

„Noch immer existieren Kapazitätsengpässe in der Schmerzmedizin. Die Versorgung ist ineffizient.

Gut 1000 schmerzmedizinisch tätige Ärzte gibt es in Deutschland. Viel zu wenige, sagen die schmerzmedizinischen Fachgesellschaften.

Sie fordern eine Verdopplung der Zahl der Einrichtungen – und mehr politisches Gewicht für die Schmerzmedizin.

Die Schmerzpatientin Marianne Simon, Gründerin der in Weinheim ansässigen Selbsthilfegruppe für Schmerzpatienten „Schmerz lass nach“, kennt die Versorgung von Patienten mit chronischem Schmerz aus der eigenen Erfahrung und aus Gesprächen mit Dutzenden von Patienten: „18 Monate Wartezeit auf einen Termin beim Schmerztherapeuten kommen vor“, so Simon.

Dr. Gerhard Müller-Schwefe vom Schmerzzentrum Göppingen widersprach ihr nicht: Von einigen Akutindikationen abgesehen liege die Wartezeit auch bei ihm derzeit bei mindestens einem Jahr.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel aus der Ärzte Zeitung.

Verschiedene Programme gegen den Schmerz

„Menschen mit chronischen Schmerzen gehen oft einen langen Leidensweg. Betroffen sind viele. Die AOK will mit verschiedenen Programmen zur Schmerzlinderung dazu beitragen, die Lebensqualität von Patienten mit Schmerzerkrankungen zu verbessern.

Kopfschmerzen und Rückenschmerzen entwickeln sich immer mehr zu Volkskrankheiten. Nach Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) leidet jeder vierte Beschäftigte in Deutschland unter Kopfschmerzen und Schlafstörungen.

Sogar Kinder sind zunehmend von Kopfschmerzen betroffen. Über chronische Rückenschmerzen klagt jede fünfte Frau und jeder siebte Mann.

Nach Untersuchungen des Robert Koch-Instituts (RKI) werden pro Jahr bundesweit 579.000 Fälle mit Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens stationär behandelt, 160.000 Menschen werden jährlich am Rücken operiert.

Vor diesem Hintergrund haben beispielsweise die AOK PLUS und die AOK Nordost integrierte Versorgungsverträge mit Kliniken abgeschlossen, in denen Schmerzpatienten von spezialisierten Teams behandelt werden.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel von Taina Ebert-Rall, Ärzte Zeitung.