Kopfschmerzen – neue Erkenntnisse & Therapien

„Kopfschmerzen sind das am meisten verbreitete Volksleiden: 90 Prozent der Deutschen kennen solche Beschwerden, und mehr als zwei Drittel leiden in Abständen immer wieder darunter. Doch es gibt heute effektive Hilfe. In speziellen Kliniken und Ambulanzen unterscheidet man längst zwischen mehr als 200 Arten von Kopfschmerzen. Und diese können gezielt behandelt werden.

Auf Kopfschmerzen spezialisierte medizinische Zentren gibt es heute in mehreren deutschen Städten. Die meisten gehören zu Unikliniken. Neben Migränekranken besuchen diese Einrichtungen vor allem Patienten, die bereits wirkungslose Therapien hinter sich haben: Neurologin Dr. Heike Israel von der Berliner Charité beschreibt die typische Klientel als solche, bei denen es bei der genauen Zuordnung der zugrunde liegenden Kopfschmerzerkrankung Schwierigkeiten gibt. Vor allem bei Erkrankungen, die seltener sind, wie etwa der Clusterkopfschmerz.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Peggy Fuhrmann/Ulrike Barwanietz/Ralf Kölbel, SWR2).

Migräne – Die ständige Angst vor der nächsten Attacke

„Viele Menschen leiden unter Migräne, und Kopfschmerz-Attacken beeinträchtigen ihre Lebensqualität. Medikamente lindern die Beschwerden bei vielen, aber heilbar ist das Leiden nicht. Daher sind Migräniker ein gefundenes Fressen für Anbieter von Therapien, die oft nicht halten, was sie versprechen.

Migräne-Attacken überfallen Hunderttausende in der Schweiz: 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Zwischen Pubertät und Menopausen haben dreimal mehr Frauen Migräne als Männer. Vorher und nachher tritt das Leiden bei beiden Geschlechtern gleich häufig auf.

Das Rätsel «Migräne» ist bis heute nicht restlos entschlüsselt. Sicher ist, dass es eine genetische Veranlagung für Migräne gibt.

Auch steht fest, dass die Gehirne Betroffener übermäßig auf äußere Reize reagieren. Dies erklärt auch die breite Symptom-Palette bei Migräne-Attacken, die sich nicht bloß auf den Schmerz beschränkt.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Martina Lichtsteiner, Schweizer Radio und Fernsehen).