Größtes Online-Verzeichnis für Osteoporose-Gruppen

Anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages 2015 stellt der OSD Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V. eine Datenbank mit Osteoporose Selbsthilfegruppen online: „Mit über 500 verzeichneten Selbsthilfegruppen ist unsere Datenbank das größte Online-Verzeichnis für Osteoporose-Gruppen, das es momentan in Deutschland gibt. Darauf sind wir schon ein klein wenig stolz. Und wir freuen uns natürlich auch, vielen Betroffenen so gut wie möglich auf dem Weg und der Suche nach einer neuen Gruppe helfen zu können“, so Horst Döllinger, der Senior-Geschäftsführer des OSD.

Aktuell finden sich im Datenbank-Verzeichnis die Gruppen des BfO Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. und des OSD Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V. mit den jeweiligen Mitgliedsgruppen und angegliederten Vereinen.

Eine Selbsthilfegruppe finden – der Link zur Webseite bzw. Datenbank:

www.osd-ev.org/selbsthilfe/gruppe-suchen/index.php

Quelle: OSD Homepage
Quelle: OSD Homepage

Der OSD Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V. ist eine gemeinnützige Organisation und engagiert sich im Bereich der Osteoporose-Aufklärung und der Förderung der Eigeninitiative im Kampf gegen Osteoporose. Beratung, Information zum Krankheitsbild und direkte Hilfe für Osteoporose-Betroffene formen den Schwerpunkt der Arbeit, neben der Unterstützung der Selbsthilfegruppen und deren Aufbau.

BfO gibt Patienten eine Stimme

Quelle: Apotheken Umschau
Quelle: Apotheken Umschau

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine chronische Erkrankung, die Knochen porös und brüchig macht. Der Grund: ein gestörter Knochenstoffwechsel. Unsere Knochen werden im Laufe des Lebens ständig auf-, um- und wieder abgebaut, um unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Bis etwa zum 30. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse zu, spätestens ab dem 40. Lebensjahr überwiegt der Knochenabbau. Bei Osteoporose verringert sich die Knochenmasse viel schneller als normal. Knochenbrüche, vor allem an Wirbelsäule und Oberschenkel, sind die schmerzhafte Folge.

Der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. (BfO) gibt den Osteoporose-Patienten im Gesundheitswesen eine Stimme und setzt sich dafür ein, dass sich deren Versorgungssituation nachhaltig verbessert.

Der BfO

  • ist Dachverband für rund 300 Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland und hat 15.000 Mitglieder
  • informiert unabhängig, kompetent und auf dem aktuellen Forschungsstand über das Krankheitsbild Osteoporose
  • vertritt die Interessen der Osteoporose-Patienten im Gesundheitswesen
  • vermittelt Betroffenen Kontakt zu den Selbsthilfegruppen vor Ort
  • hilft beim Aufbau, bei der Organisation und der laufenden Betreuung von Selbsthilfegruppen
  • organisiert und veranstaltet Osteoporose-Gymnastik (Funktionstraining) unter Anleitung speziell geschulter Therapeuten, die von den Krankenkassen finanziell unterstützt wird
  • schult Therapeuten in der Arbeit mit Osteoporose-Patienten

Zur Homepage des BfO geht’s hier: http://www.osteoporose-deutschland.de

Langer Atem bei Selbsthilfe fehlt

„Mit Rückenschmerzen gehen zwei Drittel der Deutschen zum Arzt. Probleme, dafür einen zeitnahen Termin zu erhalten, haben davon aber nur ein Drittel. Dies berichtet die IKK classic nach einer repräsentativen Umfrage zum Thema Rückenschmerzen.

Laut dieser begleiten Rückenschmerzen drei Viertel der Deutschen in ihrem Alltag. Bevor sie zum Arzt gehen, versuchen sie ihre Beschwerden in Eigenregie zu lösen, bevorzugt mit Medikamenten (54 Prozent), Massagen oder Wärme (53 Prozent) und mehr Bewegung (52 Prozent).

Die Hälfte der Umfrageteilnehmern vermutet einseitige Belastung als Grund für die Rückenschmerzen. Auch mangelnde Bewegung (22 Prozent) und Stress im Beruf (zwölf Prozent) wurden als Ursachen genannt. Über Vermeidungsstrategien fühlen sich viele informiert.

Schonendes Heben und Tragen (54 Prozent), Bewegung und Sport (44 Prozent) und eine gesunde Haltung (33 Prozent) praktizieren die derzeit beschwerdefreien Befragten zumindest zeitweise. 73 Prozent gaben aber an, die Vorbeugemaßnahmen im Alltag nur sporadisch zu praktizieren.“

Quelle: Ärzte Zeitung

Fibromyalgie. Die Schmerzkrankheit erkennen und erfolgreich behandeln

"Fibromyalgie" von Dr. med. Eberhard J. Wormer Quelle: amazon.de
„Fibromyalgie“ von Dr. med. Eberhard J. Wormer
Quelle: amazon.de

Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, gedrückte Stimmung, chronische Erschöpfung?

Fibromyalgie gehört zu den rätselhaftesten Leiden unserer Zeit. Immer mehr Menschen, vorwiegend Frauen, sind von der chronischen Erkrankung betroffen. Schätzungen zufolge leiden heute etwa ein bis fünf Prozent der Bevölkerung westlicher Industriestaaten an chronischen Schmerzen. Bis zur richtigen Diagnose vergehen oft Jahre, denn das weite Spektrum der Symptome führt vielfach zur Fehleinschätzung.

Lesen Sie hier, wie die Schmerzkrankheit schnell und zuverlässig erkannt und erfolgreich behandelt werden kann. Dr. Eberhard J. Wormer fasst den aktuellen Stand der Wissenschaft zusammen und stellt die wirksamsten medizinischen Therapie- und Selbsthilfekonzepte vor: Ob Schmerz- oder Psychotherapie, medikamentöse oder naturheilkundliche Behandlung, ob Konzepte für Bewegung, Entspannung oder Ernährung – wirklich erfolgreich kann bei Fibromyalgie nur ein individuell maßgeschneiderter Therapieansatz sein. Dieser Ratgeber hilft Betroffenen und Behandelnden, entsprechende Lösungen zu finden.

Da anhaltende Schmerzen die Psyche und das soziale Umfeld in Partnerschaft, Familie und Beruf belasten, gibt der Autor hierzu wertvolle Anregungen und Tipps – inklusive Informationen zum Thema Berufsunfähigkeit und soziale Absicherung.

  • Broschiert: 159 Seiten
  • Verlag: Mankau Verlag; Auflage: 1 (10. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863741714
  • ISBN-13: 978-3863741716

BRIGITTE WOMEN Spezial „Schmerz, lass nach!“

BRIGITTE WOMEN spezial "Schmerz, lass nach!" Quelle: BRIGITTE WOMEN
Quelle: BRIGITTE WOMEN SPECIAL, 2/2014

Obwohl ich nun wirklich nicht zur Zielgruppe der Frauenzeitschrift BRIGITTE gehöre (meines Wissens Frauen ab vierzig) und auch sonst beim Arzt oder Physiotherapeuten eher zu Politmagazinen greife, ist mir die das BRIGITTE WOMEN spezial mit dem Titel „Schmerz, lass nach!“ ins Auge gefallen. Und was war mein erster Gedanke: Mal schauen, was eine Frauenzeitschrift aus diesem Thema macht!

Um es abzukürzen: Ich war angenehm überrascht, wie intensiv sich BRIGITTE WOMEN mit dem Thema Schmerz auseinandersetzt. Natürlich gibt es auch in diesem Sonderheft Beiträge, die zwar typisch BRIGITTE sind, die man sich aber auch hätte sparen können, z.B. die BRIGITTE WOMEN-Anti-Schmerz-Diät. Auf der anderen Seite kommen aber auch Leute zu Wort, die nun wirklich Ahnung von Schmerzen und Schmerzbekämpfung haben, wie z.B. Dr. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. und Vizepräsident der Deutschen Schmerzliga e.V.

Und was sagt BRIGITTE WOMEN über ihr Sonderheft „Schmerz, lass nach!“? Hier der Link

Hilfe bei chronischen Schmerzen

"Chronische Schmerzen" von Martin von Wachter Quelle: Springer Medizin
„Chronische Schmerzen“ von Martin von Wachter
Quelle: Springer Medizin

Der Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Martin von Walser widmet sich in seinem Ratgeber primär dem komplexen Thema „Bio-Psycho-Soziales“ Zusammenspiel bei chronischen Schmerzen.

Das Buch dient als Selbsthilfe, als Therapiebegleitung und als Orientierung für Angehörige. Konkrete Tipps, Fallbeispiele, Übungen sowie ein Arbeitsblatt für den Austausch mit Angehörigen erleichtern den praktischen Gebrauch des Buches.

  • Gebundene Ausgabe: 111 Seiten
  • Verlag: Springer; Auflage: 2., vollst. überarb. Aufl. 2014 (28. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 364239325X
  • ISBN-13: 978-3642393259