Paracetamol, Schwangerschaft, ADHS, Entwicklungsstörungen

„Paracetamol-Exposition während der Schwangerschaft erhöht nach neuen Studien bei den Kindern das Risiko u.a. für schwergradige Entwicklungsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Hyperaktivitätssyndrom (HAS).

Paracetamol gehört zu dem am meisten verwendeten Schmerzmittel während der Schwangerschaft. Mehrere Studien der letzten Jahre haben ein erhöhtes Risiko für Hodenhochstand und Unfruchtbarkeit bei Jungen und Asthma bei Kindern nach Paracetamol-Exposition während der Schwangerschaft beschrieben. In Hinblick auf die geringe Wirksamkeit von Paracetamol bei Schmerzen reichen alleine diese Risiken aus, um von der Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft zu warnen. Gleichwohl wird weiter in Publikationen Paracetamol als unbedenklich den Schwangeren geradezu aufgedrängt. Zwei neue Studien der letzten Monate haben nun weitere überraschende und erschreckende neue Risiken für die Paracetamol-Einnahme in der Schwangerschaft dokumentiert.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Prof. Dr. Hartmut Göbel, Schmerzklinik Kiel)

Rheuma haben und Kinder kriegen: Bei guter Planung geht das

Babybauch Quelle: pixelio.de
Babybauch
Quelle: http://www.helenesouza.com, pixelio.de

„Etwa ein Fünftel aller an Rheuma erkrankter Frauen erhält die Diagnose, bevor sie ein Kind bekommen. Trotzdem ist Nachwuchs möglich. Sie brauchen dann aber einen guten Plan für die Therapie, die Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt.

Maria Krauser kann sich nicht daran erinnern, jemals ohne Gelenkbeschwerden gelebt zu haben. Im Alter von vier Jahren erkrankte sie an einer frühen Form von rheumatoider Arthritis. Sie nimmt sie dauerhaft Medikamente, darunter auch das für Embryos schädliche Methotrexat (MTX). Mit Mitte 20 kam bei der jungen Frau aus Reutlingen der Wunsch nach einem eigenen Kind auf. Sie fragte sich: Welche Medikamente kann ich weiter ohne Probleme nehmen?“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Focus Online)