Wie chronische Schmerzen behandelt werden

„Schmerz ist ein lebensrettendes Signal – aber er kann auch die Hölle sein. Forscher verstehen die Mechanismen mittlerweile immer besser. Deshalb müssen Patienten nun mehr bei der Therapie mithelfen.

Depressionen, Arbeitsverlust, sozialer Rückzug: Über Jahre anhaltender Schmerz kann das Leben eines Menschen so vereinnahmen, dass sämtliches Sein und Denken um ihn kreist. Mehr als 10 Millionen Menschen leiden nach Schätzungen allein in Deutschland unter chronischen Schmerzen.

„Schmerz ist eine Volkskrankheit geworden“, sagt Hartmut Göbel, Professor und Chefarzt an der Schmerzklinik Kiel. Ein Grund sei allein schon der wachsende Prozentsatz älter Menschen. „Ab einem bestimmten Alter haben alle Schmerzen.“

Quelle: Die Welt
Quelle: Die Welt

Kopf-, Bauch-, Rücken-, Knie-, Hüft- und allgemeine Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems führen die Liste an. „Ein Großteil des Medizinsystems beschäftigt sich mit nichts anderem als der direkten oder indirekten Bekämpfung chronischer Schmerzen“, schreibt Medizinautor Harro Albrecht in seinem Buch „Schmerz“. Schmerzen sind für die gesamte Gemeinschaft ein Problem, sagt Göbel. Auch in finanzieller Hinsicht: Frühverrentung und Arbeitsunfähigkeit. von Schmerzpatienten verursachen immense Kosten. Zwar gebe es inzwischen Schmerzzentren und immer mehr spezialisierte Ärzte, ideal sei die Versorgungsstruktur aber bei Weitem nicht.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel von Annett Stein, Die Welt.

Schmerzversorgung bereitet Schmerzen

„Fast jeder dritte Bundesbürger hat chronische Schmerzen – doch für die Betroffenen wird vielerorts zu wenig getan, bemängeln Experten. Ihre Lösung: Ärzte, Patient, Therapeuten, Pfleger und Apotheker müssen besser zusammenarbeiten.

Bis zu 28 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen, sechs bis acht Millionen sind dadurch dauerhaft beeinträchtigt.

Doch von einer flächendeckenden, adäquaten Versorgung dieser Patienten ist Deutschland weit entfernt. Die Deutsche Schmerzgesellschaft (DSG) fordert deshalb, dass die Politik dem Thema „Schmerz“ Top-Priorität einräumt.

Wie bei den Allgemeinmedizinern gebe es auch in der Schmerztherapie in Ballungszentren meist eine sehr gute Versorgung, in vielen anderen Gebieten sei der hohe Bedarf aber nicht gedeckt, so DSG-Präsident Professor Michael Schäfer am Aktionstag am 2. Juni gegen den Schmerz in Berlin.

Die DSG erarbeitet nun einen Schmerzatlas, der für 800 Regionen Bedarf und Angebot der Schmerzversorgung darstellt.

„Wir denken, dass das in gewissen Regionen katastrophal ist“, sagte Schäfer. Er fordert: „Wir müssen auch in der Schmerzversorgung wie in der Palliativmedizin darauf hinarbeiten, dass eine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist.““

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Angela Mißlbeck, Ärzte Zeitung).

Es geht ums Geld und die Sicherung der Pfründe

Die Kritik des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) bezüglich der wenig zufriedenstellenden schmerztherapeutischen Versorgung in Deutschland hat am gestrigen Tag hohe Wellen geschlagen. Es geht – wie fast immer – ums Geld. Aber nicht nur Schmerztherapeuten, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Krankenkassen sind sich uneins. Auch die verschiedenen schmerzrelevanten Fachgesellschaften

  • BVSD (Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V.)
  • DGS (Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.)
  • DGSS (Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.)
  • IGOST (Interdisziplinäre Gesellschaft für orthopädische/unfallchirurgische und allgemeine Schmerztherapie)
  • DGPSF (Deutsche Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und -forschung e. V.)

kriegen es nicht auf die Reihe die Ausgestaltung eines Facharztes für Schmerztherapie zu erarbeiten und eine flächendeckende Versorgung zu ermöglichen. Übereinstimmend hatten noch 2012 alle schmerzrelevanten Fachgesellschaften in Deutschland im Rahmen einer abgestuften Versorgung einen „Facharzt für Schmerztherapie“ als Querschnittsfach gefordert und sich daran gemacht, die Kompetenzen dieses Facharztes zu definieren.

Ein „Facharzt für Schmerzmedizin“ wäre notwendig, da die ambulante Versorgung mit Bedarfsplanung und Sicherstellung sich ausschließlich an Fachgebietsgrenzen orientiert und damit die Sicherstellung der schmerztherapeutischen Versorgung an das Fachgebiet Schmerzmedizin gekoppelt wäre.

Doch davon ist man inzwischen wieder weit entfernt. Die DGSS hat nach der Aufnahme der DIVS (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie, dem Zusammenschluss der einzelnen medizinischen Fachgesellschaften wie z.B. Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesie) wieder einen Rückzieher gemacht und beugt sich dem Diktat der einzelnen Fachgesellschaften.

Steht am Ende die Frage, ob sich die Gesellschaften tatsächlich dem Wohl des Patienten verpflichtet fühlen oder ob hier nur die Sicherung der Pfründe von Fachgebieten oder Ambulanzeinrichtungen über der höchsten ärztlichen Maxime stehen.

Anhang:

Fachverbände und Gesellschaften im Schmerzbereich

Achtung, Schmerz!

Quelle: Die Zeit, 19. Februar  2015
Quelle: Die Zeit, 08/15

Die Zeit titelt in ihrer aktuellen Ausgabe „Achtung, Schmerz!“ und widmet diesem Thema ganze drei Artikel:

  1. Überwinde den Schmerz!: Er kann große Lust sein – und natürlich große Qual. Wie intensiv wir ihn empfinden, beeinflussen wir selbst. Deshalb helfen Medikamente und Operationen nur bedingt. Schmerztherapie muss auch im Kopf stattfinden. Ein Artikel von Harro Albrecht.
  2. „Viel Arbeit vor uns“: Ein Gespräch über mangelnde Versorgung von Schmerzkranken von Harro Albrecht mit Neurophysiologe Rolf-Detlef Treede, Präsident der der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung des Schmerzes (IASP).
  3. Es kommt auf den Kopf an: Zwei Forscher haben vor 50 Jahren die Schmerztheorie revolutioniert. Darauf basieren heute erfolgreiche Therapien. Ein Artikel von Harro Albrecht.

Schmerz-Therapie für Kinder per Internet

„Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Rückenschmerzen: Viele Kinder leiden unter chronischen Beschwerden. Die Universität Göttingen bietet ein Online-Selbsthilfeprogramm an.

Chronische Schmerzen – die gibt es längst nicht nur bei Erwachsenen. Auch viele Kinder und Jugendliche werden täglich oder immer wieder aufs Neue über Monate oder gar Jahre von Schmerzen gequält. Einer norwegischen Studie zufolge betrifft dies rund jedes fünfte Schulkind im Alter zwischen 8 und 18 Jahren, für Deutschland gibt es ähnliche Zahlen. Sehr häufig lassen sich dabei keine organischen Ursachen finden. Die Schmerzen verschwinden trotzdem nicht von alleine. Helfen können dann jedoch psychologisch orientierte Therapien oder ein Selbsthilfeprogramm, wie es von der Universität Göttingen unabhängig vom Wohnort über das Internet angeboten wird.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Klaus Fleck, Onmeda.de).

Schmerztherapie bleibt Achillesferse in der Versorgung

„Eine relativ gute Versorgung chronisch Schmerzkranker wie in Baden-Württemberg ist die Ausnahme. Limitierend wirken die oft zu geringen Versorgungskapazitäten – und die Tatsache, dass die Medizin an ihre Grenzen stößt.

Mit etwa 250 Therapeuten in Niederlassung und speziellen Einrichtungen kann sich die schmerztherapeutische Versorgung in Baden Württemberg durchaus sehen lassen. Jährliche von der KV durchgeführte stichprobenartige Qualitätsprüfungen belegten zudem, dass die Zahl der Beanstandungen relativ gering ist.

Darauf hat Dr. Michael Viapiano, Leiter des Geschäftsbereichs Qualitätssicherung/Versorgungsmanagement der KV Baden-Württemberg, in Stuttgart hingewiesen.

In der gesundheitspolitischen Impuls-Veranstaltung „Schmerz lass nach“ – wie gut sind Schmerzpatienten in Baden-Württemberg versorgt?“, die vom Arzneimittelhersteller Mundipharma initiiert worden war, zeigte Viapiano, dass von 150 überprüften Therapeuten 2013 über 100 Therapeuten ohne Beanstandungen waren. Im Jahr zuvor wurde 140 Therapeuten geprüft, knapp 90 blieben unauffällig.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Wolfgang van den Bergh, Ärzte Zeitung).

„Volkskrankheit“ Schmerz?! ++ Studie bestätigt Handlungsbedarf ++ Daten für Versorgungsplanung

„Die Planung der schmerzmedizinischen Versorgung von Patienten in Deutschland muss auf Basis von verlässlichen epidemiologischen Daten beruhen.“, so Prof. Dr. Dr. Thomas R. Tölle, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. anlässlich der aktuellen Veröffentlichung von Ergebnissen einer Studie zur Häufigkeit chronischer Schmerzen in einer repräsentativen Stichprobe der deutschen Bevölkerung. Die Forschungsergebnisse wurden aktuell in „DER SCHMERZ“, der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift im Hause Springer, veröffentlicht. Ein Autorenteam um PD Dr. Winfried Häuser hat im Auftrag der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) auf Basis höchster methodischer Standards eine bezüglich der allgemeinen deutschen Bevölkerung repräsentativen Studie durchgeführt sowie die publizierte Literatur über Daten und Fakten gesichtet.

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Botox in der Schmerztherapie

Botox in der Schmerztherapie Quelle: Aka, pixelio.de
Botox in der Schmerztherapie
Quelle: Aka, pixelio.de

Bereits vor einigen Jahren habe ich an einer Doppelblindstudie zur Erforschung der Wirksamkeit von Botulinumtoxin bei chronischen Kopfschmerzen teilgenommen. Eine Doppelblindstudie ist eine klinische Studie zur Prüfung spezifischer Arzneimittelwirkungen. Ein Teil der Patienten erhält eine bestimmte Arznei, ein anderer Teil zur Kontrolle ein Scheinmedikament (Placebo). Weder Patient noch Arzt wissen, welcher Patient was bekommt.

Der Name Botulinumtoxin stammt aus dem Lateinischen „botulus“ (Wurst) und „toxin“ (Gift). Von allen bekannten Giften ist Botulinumtoxin das giftigste, gleichzeitig aber auch die wirksamste therapeutische Substanz. Gebildet wird das Toxin von Bakterien (Chlostridien), allerdings nur unter Luftabschluss. Früher fanden diese Bakterien in nicht optimal konservierten Lebensmitteln – vor allem in eingemachten Bohnen oder eben in der Wurst – hervorragende Wachstumsbedingungen. Das führte dann zu einer als Botulismus bezeichneten Lebensmittelvergiftung.

Mit diesem historischen Hintergrund hat das in der Dystonie-Behandlung eingesetzte Botulinumtoxin letztlich nur den Wirkmechanismus gemein: Das Toxin lässt Muskeln für eine bestimmte Zeit erschlaffen. Rückblickend ist es heute für die Patienten, die mit Botulinumtoxin behandelt werden, ein großer Vorteil, dass es zu Botulismus-Erkrankungen überhaupt gekommen ist und mitunter auch noch kommt, denn die erfolgreiche intensivmedizische Behandlung derartiger Vergiftungsopfer hat gezeigt, dass die Substanz zu keinen bleibenden Schäden führt.

Meine Kopfschmerzen sind durch die Injektionstherapie leider nicht verschwunden, was nun einerseits bedeuten kann, dass ich das Placebo bekommen habe oder dass das Botulinumtoxin bei mir schlichtweg nicht gewirkt hat.

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist nun ein Artikel erscheinen, der über die angebliche Wirksamkeit von Botulinumtoxin bei Migräne berichtet. In Amerika ist das als Antifaltenmittel bekannt gewordene Botox ein Renner. In Europa ist die Skepsis größer: „Wir müssen die Frauen erziehen“, sagt der Europachef des Herstellers…

Hier der Link zum Artikel „Botox für Deutschland“ von Lisa Nienhaus.

22.-25. Oktober, Hamburg: Deutscher Schmerzkongress

„Unter dem Motto „SCHMERZTHERAPIE BEFREIT – BEFREIT SCHMERZTHERAPIE“ treffen sich über 2.500 Schmerzexperten, Forscher, Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Pflegende und Physiotherapeuten sowie die interessierte Fachöffentlichkeit zum Deutschen Schmerzkongress vom 22. bis zum 25. Oktober 2014 in Hamburg, der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Schmerzgesellschaft und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG).

Das diesjährige Motto „SCHMERZTHERAPIE BEFREIT – BEFREIT SCHMERZTHERAPIE“ macht deutlich: Die Erfolge der Schmerztherapie sind groß, aber der diesjährige Kongress wird explizit auch die Einflussfaktoren, Beschränkungen und Tabus erörtern, die die Behandlung von Schmerzerkrankungen erschweren und zu Fehlbehandlungen führen können. Eine zentrale Rolle spielt hier die fortschreitende Ökonomisierung der Medizin aber auch weitere „Tabuthemen“, die oftmals durch das gesellschaftliche Umfeld definiert sind und manchmal hinter den großen Herausforderungen der Schmerztherapie wie der Behandlung von chronischen Schmerzen, der Akutschmerztherapie oder aber der Tumorschmerztherapie verschwinden: Mehrere Symposien des Kongresses beschäftigen sich von daher mit den Zusammenhängen zwischen Schmerz und Sexualität, aber auch mit den Zusammenhängen zwischen Gewalterfahrungen im Kindesalter und der Entstehung chronischer Schmerzen.

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Schmerz lass’ nach!

„Schmerz ist eine elementare Form menschlichen Empfindens und jeder Mensch kennt Schmerzen aus eigenem Erleben. Wir spüren ihn nach körperlichen Verletzungen und seelisch leidvollen Erfahrungen. Sieben von 100 Erwachsenen in Deutschland leiden nach aktuellen Studien an chronischen Schmerzen. Jetzt weist die Wissenschaft nach: Durch seelisches Leiden ausgelöstes Schmerzempfinden unterscheidet sich nicht vom Schmerz, der beispielsweise durch körperliche Verletzungen verursacht wird. In der aktuellen Schmerzforschung wird mittlerweile dem Zusammenhang zwischen Körper und Seele große Bedeutung beigemessen. Trauer, soziale Isolation und Traumatisierungen wie beispielsweise durch Kriegs- und Gewalterfahrungen und Mobbing verursachen körperliche Schmerzen und Erkrankungen in gleicher Weise wie die Folgen eines Unfalls.

Die 3sat-Wissenschaftsdokumentation “Schmerz lass’ nach!” von Thomas Hies und Daniela Hoyer widmet sich um 20.15 Uhr der extremsten Empfindung, die ein fühlendes Wesen haben kann, stellt neue Erkenntnisse zur Schmerztherapie vor und sucht Antworten auf Fragen wie: Warum erleiden wir Schmerz und wie wird er ausgelöst? Warum können wir Schmerzen an Körpergliedern verspüren, die wir längst verloren haben? Wir spüren einen Mückenstich direkt, nicht aber, wenn ein Tumor in unserem Körper wächst. Wann bereitet Schmerz sogar Lust? Und wie lebt es sich gänzlich ohne Schmerzen?

Im Anschluss um 21.00 Uhr thematisiert Gert Scobel in seiner Gesprächssendung “scobel” die vielen Gesichter und die Ursachen des Schmerzes. In der Ausgabe “Kranke Seele, kranker Körper” präsentiert er mit seinen Gästen aus der Psychotherapie, der Psychosomatik und der Neurophysiologie den aktuellen Stand der Forschung und stellt die neuesten Therapiekonzepte, darunter den ganzheitlichen Ansatz der multimodalen Schmerztherapie vor.

Gert Scobels Gäste sind:

  • Dr. Regine Klinger (Psychotherapeutin und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -forschung)
  • Prof. Peter Henningsen (Arzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, TU München
  • Prof. Rolf-Detlef Treede (Neurophysiologe und Schmerzexperte, Mannheim)

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.“

Hinweis für Journalisten: Einen Stream der Wissenschaftsdokumenation finden Sie hier: https://pressetreff.3sat.de/programm/programmhinweise/artikel/schmerz-lass-nach/

Pressekontakt:

Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Pepe Bernhard
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bernhard.p@3sat.de