Achtung, Schmerz!

Quelle: Die Zeit, 19. Februar  2015
Quelle: Die Zeit, 08/15

Die Zeit titelt in ihrer aktuellen Ausgabe „Achtung, Schmerz!“ und widmet diesem Thema ganze drei Artikel:

  1. Überwinde den Schmerz!: Er kann große Lust sein – und natürlich große Qual. Wie intensiv wir ihn empfinden, beeinflussen wir selbst. Deshalb helfen Medikamente und Operationen nur bedingt. Schmerztherapie muss auch im Kopf stattfinden. Ein Artikel von Harro Albrecht.
  2. „Viel Arbeit vor uns“: Ein Gespräch über mangelnde Versorgung von Schmerzkranken von Harro Albrecht mit Neurophysiologe Rolf-Detlef Treede, Präsident der der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung des Schmerzes (IASP).
  3. Es kommt auf den Kopf an: Zwei Forscher haben vor 50 Jahren die Schmerztheorie revolutioniert. Darauf basieren heute erfolgreiche Therapien. Ein Artikel von Harro Albrecht.

Schmerztherapie bleibt Achillesferse in der Versorgung

„Eine relativ gute Versorgung chronisch Schmerzkranker wie in Baden-Württemberg ist die Ausnahme. Limitierend wirken die oft zu geringen Versorgungskapazitäten – und die Tatsache, dass die Medizin an ihre Grenzen stößt.

Mit etwa 250 Therapeuten in Niederlassung und speziellen Einrichtungen kann sich die schmerztherapeutische Versorgung in Baden Württemberg durchaus sehen lassen. Jährliche von der KV durchgeführte stichprobenartige Qualitätsprüfungen belegten zudem, dass die Zahl der Beanstandungen relativ gering ist.

Darauf hat Dr. Michael Viapiano, Leiter des Geschäftsbereichs Qualitätssicherung/Versorgungsmanagement der KV Baden-Württemberg, in Stuttgart hingewiesen.

In der gesundheitspolitischen Impuls-Veranstaltung „Schmerz lass nach“ – wie gut sind Schmerzpatienten in Baden-Württemberg versorgt?“, die vom Arzneimittelhersteller Mundipharma initiiert worden war, zeigte Viapiano, dass von 150 überprüften Therapeuten 2013 über 100 Therapeuten ohne Beanstandungen waren. Im Jahr zuvor wurde 140 Therapeuten geprüft, knapp 90 blieben unauffällig.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Wolfgang van den Bergh, Ärzte Zeitung).