Wie Depressionen und Schmerzen zusammenhängen

Quelle: Bernd Kasper, pixelio.de
Quelle: Bernd Kasper, pixelio.de

Wer unter chronischen Schmerzen leidet, der bekommt schneller Depressionen. Doch beides ist auch in die andere Richtung viel enger verzahnt, als die meisten denken: Seelischer Druck kann körperliche Leiden auslösen.

Schmerzen drücken auf die Stimmung. Das kann jeder nachvollziehen, dem schon einmal über Tage der Rücken bei jeder Bewegung schmerzte. Dass Menschen, die chronisch unter Schmerzen leiden irgendwann derart in ein ebenfalls krankhaftes Tief abrutschen und depressiv werden können, ist schon lange bekannt. Es scheint so selbstverständlich zu sein, dass man es dabei belassen möchte. Das aber hätte schwerwiegend Folgen für die Behandlung Betroffener gehabt.

Denn in 50 Prozent der Fälle treten Schmerz und Depression zwar gemeinsam auf. Dabei ist aber nicht immer die seelische Schieflage Folge chronischen Schmerzes. Es kann auch umgekehrt sein. Depressive empfinden so zum Beispiel oft Scherzen intensiver. Manchmal ist der Schmerz sogar ein Symptom der Depression.

Hier der Link zum vollständigen Artikel von Tanja Walter, Rheinische Post.

Welchem Schmerzpatienten hilft welche Therapie?

„Auch bei Schmerzen wird verstärkt auf maßgeschneiderte Lösungen gesetzt. Das gilt für die Pharmakotherapie, wo man Responder identifiziert und für psychotherapeutische Interventionen, die auf das jeweilige Syndrom ausgerichtet werden.

Mag man es nun als personalisierte, als individualisierte oder als stratifizierte Medizin bezeichnen – das Ziel, für jeden einzelnen Patienten die für ihn maßgeschneiderte Behandlung zu finden, gilt natürlich auch für die Therapie bei Schmerzen.

Welche Optionen bieten hier die unterschiedlichen psychotherapeutischen Interventionen, und was tut sich in puncto maßgeschneiderter Pharmakotherapie?“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Christine Starostzik, Ärzte Zeitung).

Kranken besser helfen

„Angehäuftes Fachwissen und Wirklichkeit klaffen im medizinischen Alltag allzu oft auseinander – egal ob es um eine Psychotherapie, Operationen oder die Versorgung mit den richtigen Medikamenten geht.

Patienten können nicht sicher sein, nach dem Stand des medizinischen Wissens behandelt zu werden. Das zeigen Beispiele aus dem Alltag der Gesundheitsversorgung, etwa bei der Zuckerkrankheit, dem Rückenschmerz, der Herzschwäche, der Arzneiversorgung im Alter oder der Anwendung von Herzkathetern. Kritisch untersucht wird all dies im „Versorgungs-Report 2013/2014“ des wissenschaftlichen Instituts der AOK (Schattauer Verlag, 346 Seiten, 54 ,99 Euro).“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Rosemarie Stein, Der Tagesspiegel)