Fixkombi überzeugt bei Rückenschmerz

Retardiertes Oxycodon und Naloxon lindert neuropathische Schmerzen.

Insbesondere Patienten mit neuropathischen Rückenschmerzen profitieren von der Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und Naloxon.

Dies zeigt eine Subanalyse der PROBE-Studie, die Privatdozent Dr. Michael A. Überall, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin und Medizinischer Direktor des Instituts für Neurowissenschaften, Algesiologie und Pädiatrie, Nürnberg, bei einer von Mundipharma unterstützten Veranstaltung vorstellte.

Auswertungen dieser prospektiven, randomisierten, offenen Studie mit verblindeter Endpunktanalyse sogennatem PROBE-Design ergaben, dass die Kombination aus retardiertem Oxycodon und Naloxon (Targin®) bei chronischen Rückenschmerzen signifikant stärker wirkte als Morphin und Oxycodon und zudem besser verträglich war.

Insgesamt wurden 901 Patienten über 12 Wochen behandelt. Davon litten 45,5 Prozent an nozizeptiven und 16,6 Prozent an neuropathischen Rückenschmerzen. Aufgenommen wurden Patienten, die auf eine Vortherapie mit Nicht-Opioidanalgetika bzw. schwach wirksamen Opioiden der WHO-Stufe 2 nicht angesprochen hatten.

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Opioidwechsel lohnt sich

„Sprechen Patienten mit Tumorschmerzen auf ein oral verabreichtes Opioid nicht gut an, dann lohnt sich der Wechsel auf ein anderes: Bei der Hälfte bis zwei Drittel der Nonresponder lassen sich die Schmerzen dann ausreichend lindern.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Ärzte Zeitung)