Kopfschmerz – Au weia!

Quelle: geralt, pixabay.com
Quelle: geralt, pixabay.com

Wer kennt keine Kopfschmerzen? Da wird sich wohl kaum jemand finden. Gerade der Teil des Menschen, der für die „Krone der Schöpfung“ im wahrsten und im übertragenen Sinne so wichtig ist, schmerzt oft gewaltig. Die Beule, wenn es in frühen Jahren mit dem Fahrradfahren noch nicht so recht geklappt hat, die Kopfschmerzen bei der Grippe, der Zahnschmerz, die Migräne, der Gesichtsschmerz, der Kopfschmerz nach reichlich Alkoholkonsum und viele andere Arten. Sie hämmern und bohren, pochen und ziehen, quälen und stechen. Und es gibt kein Entrinnen, denn der Kopf ist oben und der Schmerz ganz nah dran.

Klassifikationen

Auch wenn die Medizin keine exakte Wissenschaft ist, sondern eine Kunst, so werden die Kopfschmerzen doch eifrig klassifiziert. Wir kennen primäre Kopfschmerzen wie zum Beispiel Migräne, Clusterkopfschmerz und Spannungskopfschmerz. Dann gibt es noch sekundäre Kopfschmerzen wie zum Beispiel Kopfschmerzen nach Hirninfarkt, durch Traumen, Tumoren, Entzündungen in und am Kopf. Nicht zu vergessen, sind auch Kopfschmerzen bei psychiatrischen Erkrankungen. Und schließlich gibt es noch als dritte Untergruppe die cranialen Neuralgien, denn den schmerzenden Teufelchen im Kopf wäre sonst noch nicht Genüge getan. Insgesamt kann man sich mit Hunderten von Kopfschmerzarten auseinandersetzen oder froh sein, wenn man nicht alle am eigenen Kopf spüren muss.

Wann ist Kopfschmerz nicht nur schmerzhaft, sondern gefährlich?

Wenn es um Gefahr für Leib und Leben geht, dann sind die sekundären Kopfschmerzen ganz weit vorne auf der Liste. Denn hier geht es nicht nur um einen Schmerz, sondern oft auch um die Wurst oder in diesem Fall um Kopf mit Kragen. Ein kräftiges Trauma mit dem Kopf kann rasch oder verzögert zu einer dringend behandlungsbedürftigen Hirnblutung führen. Ein Kopfschmerz, der so plötzlich auftritt, wie ein Schlag mit einer Keule und anders ist, als alles, was bisher im und am Kopf geschmerzt hat, gehört rasch neurologisch abgeklärt. Aber auch der Kopfschmerz mit Muskelschmerzen und Sehverschlechterung hat eine eingehende Untersuchung verdient. Merke: Wenn der Kopfschmerz plötzlich anders ist als sonst, dann ab zum Arzt.

Migräne – nein danke!

Migräne und Spannungskopfschmerzen sind nicht nur deshalb lästig, weil sie so weit verbreitet sind. Die Migräne versaut das freie Wochenende, die Lust auf Sex, den wichtigen Termin, eben einfach die Planbarkeit des Lebens. Dazu kommt die Übelkeit, die Lichtscheu, das unangenehme Gefühl neben sich zu stehen. Die alles beherrschende Frage ist, wann die nächste Attacke kommt, und schon durch diese Erwartungshaltung steigt der Druck, der die nächste Attacke triggert. Menschen, die unter Migräne leiden, sind meistens sehr leistungsorientiert und haben wenig Selbstfürsorge gelernt. Irgendwann ist der letzte Tropfen im sprichwörtlichen Fass angekommen und der Körper nimmt sich so eine Art Auszeit.

Therapiestrategien

Es gibt viele Therapiestrategien gegen die Migräne. Sucht sie den betroffenen Menschen mehrfach im Monat heim, so ist eine medikamentöse Prophylaxe angebracht. Dafür steht eine Vielzahl an Medikamenten zur Verfügung, deren Einsatz in Bezug auf mögliche Nebenwirkungen, Verträglichkeit und Vereinbarkeit mit dem Lebensstil abgewogen werden muss. Die Attacke, die rechtzeitig erkannt wird, kann mit Triptanen oft ausgebremst werden. Entspannungsverfahren, Ausdauersport, Bio-Feedback und eine bewusstere Lebensführung sind wichtige Methoden, die bei vielen Schmerzerkrankungen sinnvoll sind. Vor einer regelmäßigen Medikamenteneinnahme mit den frei verkäuflichen Präparaten sollte man sich sehr hüten. Medikamente regelmäßig eingenommen, können Kopfschmerzen hervorrufen, den sogenannten medikamentös induzierten Kopfschmerz. Und der ist auch nicht besser.

Spannungskopfschmerz – der Unverstandene

Was soll man dazu sagen? Jeder kennt ihn, niemand mag ihn. Er drückt wie ein Schraubstock den Kopf zusammen, sodass man sich nicht mehr konzentrieren kann. Er ist harmlos, in seinen Ursachen unverstanden und in der Therapie oft ein aussichtsloser Fall. Wer selten Kopfschmerzen hat, wird sich mit Medikamenten ausreichend behelfen können. Auch hier gilt: nie regelmäßig einnehmen, siehe oben. Was man beim Spannungskopfschmerz wissen sollte, ist der Zusammenhang mit Angst und Ärger. Auch, wenn beide Gefühle oft nicht auf den ersten Blick als hintergründige Ursache ins Auge springen. Es lohnt sich, sich darüber Gedanken zu machen.

Chronischer Kopfschmerz

Schwierig wird es, wenn die Migräne oder der Spannungskopfschmerz erst einmal chronisch geworden sind. Dann sind beide Kopfschmerzarten nicht mehr auseinanderzuhalten. Mal ist der Schmerz eher drückend, mal eher pochend, mal ist Übelkeit und Lichtscheu dabei und mal nicht. Nichts hilft und die Verzweiflung steigt und meistens damit auch der Medikamentenkonsum. Als chronisch gelten Kopfschmerzen, die an über 15 Tagen im Monat auftreten. Spätestens dann sollte man alle Register ziehen und einen Fachmann hinzuziehen. Um den Ärger und damit die Kopfschmerzen nicht direkt anzuheizen, sei hier deutlich gesagt: Auch der beste Arzt kann nicht jeden Schmerz und schon gar nicht jeden chronischen Kopfschmerz beseitigen. Gemeinsam kann man aber Strategien zur Linderung und zur Verbesserung der Lebensqualität entwickeln.

Autor Dr. med. Sabine Borck, Ärztliche Leiterin Schmerztherapie

Dr. med. Sabine Borck ist ärztliche Leiterin der Schmerztherapie der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster. Sie ist Ärztin für Neurologie und Anästhesie und verfügt über die Zusatzbezeichnungen spezielle Schmerztherapie, Manuelle Therapie und Palliativmedizin. Außerdem hat sie eine abgeschlossene osteopathische Ausbildung.

Weitere Artikel von Dr. med. Sabine Borck finden sich im Vitos Blog.

Kopfschmerz- und Migränemythen: Was ist wirklich dran?

Für Kopfschmerzen und Migräne gibt es viele angebliche Auslöser, wie z.B. Kaugummikauen, Wetterumschwünge, Zitrusfrüchte. Aber was ist wirklich dran? Darüber klärt die Initiative Schmerzlos jetzt auf.

Viele Menschen kennen ihn, diesen bohrenden Schmerz im Kopf. Vor allem unter Kindern und Jugendlichen wächst der Anteil jener, die regelmäßig unter Kopfschmerzen und Migräne leiden.

Dr. Astrid Gendolla
Dr. med. Astrid Gendolla

Handy-Strahlung: Kann die Strahlung von Handys tatsächlich Kopfschmerzen verursachen, wie viele glauben? „Es gibt keine Studie, die darauf hinweisen würde, dass die ‚Strahlung‘ durch die normale Benutzung von Handys oder anderen elektrischen Quellen zu Kopfschmerzen beitragen könnte“, entwarnt Dr. Astrid Gendolla.

Kaugummi: Tatsächlich gebe es Hinweise, dass extensives Kaugummikauen über mehrere Stunden pro Tag mit mehr Kopfschmerzen einhergeht, erklärt. Dr. Raymund Pothmann. „Für ‚normales‘ Kaugummikauen gilt das aber nicht.“

Das Wetter spielt eine Rolle

Fernsehen und Computerspiele: Das Starren auf die Mattscheibe als Quelle des Schmerzes? Professor Stefan Evers sagt: „Ein kausaler Zusammenhang konnte in Studien nicht belegt werden, allerdings verbringen männliche Jugendliche mit Kopfschmerzen mehr Zeit mit Spielen am PC als Jugendliche ohne Kopfschmerzen; dabei ist aber nicht geklärt, was Folge und was Ursache ist.“

Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers
Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers

Wetterwechsel: Temperatur und Luftdruck sind ursächlich für Migräne – zumindest ist die Wetterfühligkeit laut Evers einer der am häufigsten angegebenen Trigger für Migräneattacken. „Dabei hat sich aber keine Regelhaftigkeit herausgestellt“, so der Mediziner. „Während der eine auf hohen Luftdruck reagiert, reagiert der andere auf niedrigen Luftdruck.“

Für Deutschland sei festgestellt worden, dass signifikant mehr Migräneattacken auftreten, wenn es größere Veränderungen in der Lufttemperatur gibt, die Richtung ist dabei egal.

Ernährung: Von A wie Alkohol bis Z wie Zitrusfrüchte – Ursachen für den dröhnenden Kopf? „Es gibt nur ganz wenige Stoffe, von denen nachgewiesen werden konnte, dass sie bei einigen Betroffenen regelhaft Migräne auslösen können“, sagt Dr. Raymund Pothmann.

„Schokolade, Käse, Nüsse und Zitrusfrüchte sind nicht darunter. Etwa ein Viertel der Migränepatienten reagiert sensibel auf Alkohol, am ehesten auf französischen Rotwein. Der Geschmacksverstärker Glutamat kann ebenfalls Kopfschmerzen bei Migränepatienten auslösen. Dabei handelt es sich häufig nicht um typische Migräneattacken, sondern um einen dumpfen Kopfschmerz, der sich von Migräne unterscheidet.“

Migräne nur Frauensache?

Dr. med. Raymund Pothmann
Dr. med. Raymund Pothmann

Migräne ist Frauensache: Unter Migräne leiden bei weitem mehr Frauen als Männer – meinen viele. Doch Dr. Astrid Gendolla klärt auf: „Die angeborene Veranlagung für Migräne ist unter Frauen und Männern gleich verteilt. Nur im Alter zwischen etwa 20 und 50 Jahren haben Frauen zwei- bis dreimal häufiger und mehr Migräne als Männer, da durch die besondere hormonelle Situation der Frau mehr Attacken ausgelöst werden.“

Heilung von Migräne: Der Mythos, dass besondere Ernährungsformen wie etwa die „No-Carb-Diät“ Migräne heilen können, hält sich hartnäckig. Doch was ist dran? Dr. Astrid Gendolla: „Grundsätzlich ist es nicht möglich, Migräne zu heilen. Die Veranlagung bleibt ein Leben lang, sodass immer Attacken auftreten können, auch wenn sie bei den meisten Patienten mit zunehmendem Lebensalter immer seltener kommen“, erklärt die Neurologin.

„Gerade Anbieter von bestimmten Diäten versprechen eine Heilung von Migräne, ohne dass es dafür Belege gäbe. Dies gilt auch für die ‚No-Carb-Diät‘, die im Gegenteil sogar bei Migräne problematisch ist, da Menschen mit Migräne regelmäßig Kohlenhydrate benötigen.“

Die Initiative Schmerzlos wurde von Reckitt Benckiser Deutschland im September 2013 ins Leben gerufen. Sie informiert Eltern über eine angemessene Schmerzbehandlung, die auf die speziellen Bedürfnisse von Jugendlichen eingeht. Unterstützt wird die Initiative dabei von namhaften Experten, die auf die Behandlung von Schmerzen spezialisiert sind: Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers (Generalsekretär der International Headache Society, Professor an der Universität Münster und Chefarzt der Neurologischen Klinik im Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge), Dr. med. Astrid Gendolla (Neurologin, Psychotherapeutin und Schmerztherapeutin aus Essen) und Dr. med. Raymund Pothmann (Pädiater und Kinderneurologe, Leiter des Zentrums Integrative Kinderschmerztherapie und Palliativmedizin in Hamburg). Weitere Informationen unter www.initiative-schmerzlos.de.

Hälfte der Lebenszeit geht verloren

„Depression, Alzheimer, Kopfschmerzen, Sucht – sorgen zusammen mit Rückenschmerz bereits weltweit für die meiste in Krankheit verbrachte Lebenszeit.

Die Bevölkerung wächst global weiterhin sehr stark, zugleich steigt die Lebenserwartung auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern.

Es überrascht daher wenig, wenn damit die Zahl der in Krankheit verbrachten Lebensjahre global zunimmt – von weltweit 538 Millionen im Jahr 1990 auf 765 Millionen im Jahr 2013. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung der „Global Burden of Disease Study“ (GBD) 2013 hervor.

Forscher um Professor Theo Vos von der Universität in Seattle im US-Staat Washington haben dafür unzählige Studien, Umfragen und Gesundheitsreports aus der ganzen Welt ausgewertet.“

Hier der Link zum Artikel von Thomas Müller, Ärzte Zeitung.

Informationsabend der Initiative Schmerzlos im Taunusgymnasium Königstein

Über 80% der 12- bis 19-jährigen Schüler litten in den zurückliegenden sechs Monaten unter Kopfschmerzen. PD Dr. med. Charly Gaul, Chefarzt der Migräne und Kopfschmerz Klinik in Königstein im Taunus und Dipl.-Psychologin Eva Liesering-Latta, leitende Psychologin der Migräne und Kopfschmerz Klinik, haben am 22. Juni 2015 im Taunusgymnasium Königstein einen Informationsabend, unterstützt durch die Initiative Schmerzlos, zu diesem Thema gestaltet.

Kopfschmerzen und Migräne erzeugen auch bei Jugendlichen einen großen Leidensdruck und beeinträchtigen deren Lebensqualität. Häufige Schmerzen können schlechtere Leistungen bis hin zum Schulausfall nach sich ziehen und den Alltag erheblich erschweren.

PD Dr. med. Charly Gaul Quelle: Pressemitteilung FleishmanHillard
PD Dr. med. Charly Gaul
Quelle: Pressemitteilung FleishmanHillard
Dipl.-Psychologin Eva Liesering-Latta Quelle: Pressemitteilung Fleishman Hillard
Dipl.-Psychologin Eva Liesering-Latta
Quelle: Pressemitteilung FleishmanHillard

PD Dr. med. Charly Gaul und Dipl.-Psychologin Eva Liesering-Latta haben eindrucksvoll erläutert, wie die Kopfschmerzen behandelt werden können und welche Formen der Vorbeugung es gibt. Darüber hinaus wurden auch die Ursachen und Auslöser besprochen. „Viele Eltern, Lehrer und die Jugendlichen selbst nehmen Kopfschmerzen oftmals nicht ernst, bagatellisieren sie oder wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen, gerade während des Unterrichts. Dadurch riskieren sie vor allem bei regelmäßig wiederkehrenden Schmerzen eine Chronifizierung“, so Gaul.

An Informationen und Angeboten, die speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen mit Kopfschmerzen eingehen, mangelt es derzeit in Deutschland. Aus diesem Grund wurde im September 2013 von Reckitt Benckiser Deutschland in Zusammenarbeit mit renommierten Neurologen, Pädiatern und Schmerzexperten die Initiative Schmerzlos ins Leben gerufen. Sie klärt über unterschiedliche Schmerzarten bei Jugendlichen und deren altersgerechte Behandlungsoptionen, nicht medikamentöse und medikamentöse, auf. Darüber hinaus informiert die Initiative über Möglichkeiten der Prävention.

Ausführliche Ratschläge zum Thema Schmerzen bei Jugendlichen gibt es auf folgenden Webseiten:

http://www.migraene-klinik.de

http://www.stopp-den-kopfschmerz.de

http://dmkg.de/kinderkopfschmerz

http://www.initiative-schmerzlos.de

Migräne: Lokale Betäubung kann helfen

„Eine neue Methode macht Migräne-Patienten Hoffnung. Offenbar kann eine lokale Betäubung von Nerven an der Nasenwurzel einen akuten Migräneanfalls dämpfen sowie die Intensität nachfolgender Attacken mildern.

Rund zehn Prozent der Deutschen leiden immer wieder unter Migräneanfällen. Dabei treten starke, meist einseitige, pochende oder pulsierende Kopfschmerzen auf, die oft von Beschwerden wie Licht- und Lärmempfindlichkeit, Sehstörungen und Übelkeit begleitet werden. Neben speziellen Medikamenten hilft dann meist nur absolute Ruhe. Ein Migräneanfall kann zwischen einigen Stunden und mehreren Tagen dauern. Heilbar ist Migräne bislang nicht.

Lokalanästhetikum reduziert Schmerz

Forscher des Albany Medical Centers in New York haben nun eine neue Methode getestet, die nicht nur den akuten Migräneanfall mildern, sondern auch für mehrere Wochen die Schmerzanfälle reduzieren soll. Dabei wird ein Nervenknoten an der Nasenwurzel mit einem Lokalanästhetikum (Lidocain) betäubt. An der Studie nahmen112 Patienten teil, die immer wieder unter schweren Migräneanfällen oder Clusterkopfschmerzen litten.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (red, Gesundheitsstadt Berlin).

Schmerz-Therapie für Kinder per Internet

„Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Rückenschmerzen: Viele Kinder leiden unter chronischen Beschwerden. Die Universität Göttingen bietet ein Online-Selbsthilfeprogramm an.

Chronische Schmerzen – die gibt es längst nicht nur bei Erwachsenen. Auch viele Kinder und Jugendliche werden täglich oder immer wieder aufs Neue über Monate oder gar Jahre von Schmerzen gequält. Einer norwegischen Studie zufolge betrifft dies rund jedes fünfte Schulkind im Alter zwischen 8 und 18 Jahren, für Deutschland gibt es ähnliche Zahlen. Sehr häufig lassen sich dabei keine organischen Ursachen finden. Die Schmerzen verschwinden trotzdem nicht von alleine. Helfen können dann jedoch psychologisch orientierte Therapien oder ein Selbsthilfeprogramm, wie es von der Universität Göttingen unabhängig vom Wohnort über das Internet angeboten wird.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Klaus Fleck, Onmeda.de).

So kneten Physiotherapeuten die Schmerzpunkte weg

„Sogenannte „Triggerpunkte“ bestehen aus verkrampften Muskeln. Sie sorgen für Schmerzen, allerdings nicht dort, wo die Knubbel auftreten. Physiotherapeuten können helfen – aber leider nur bedingt.

Der Knubbel sitzt in der Schulter, aber der Kopf tut weh: Viele Menschen leiden unter Schmerzen, deren Ausgangspunkt nicht einfach zu finden ist. Das äußert sich oft durch ein Ziehen im Bein, einen steifen Rücken oder Schmerzen im Knie. 

Ursache für diese Beschwerden können muskuläre Triggerpunkte sein. „Muskeln spannen sich normalerweise an und entspannen sich dann wieder“, erklärt Walter Lieb, Physiotherapeut von der Internationalen Triggerpunkt-Akademie in Kaufbeuren.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Alexandra Bülow, Die Welt).