Auf bessere Versorgung und Vernetzung pochen

Quelle: schitky-foto, pixelio.de
Quelle: schitky-foto, pixelio.de

Nur 30 Prozent der rund 400.000 Clusterkopfschmerz-Patienten in Deutschland erhalten die korrekte Diagnose – und das oft viel zu spät. Kompetenzzentren sind für Betroffene, Angehörige und Mediziner eine wichtige Anlaufstelle. Doch es gibt noch zu wenige davon.

Eine junge Frau, die vor Schmerzen stöhnt und schreit. Immer wieder schlägt sie mit den Armen auf ihr Bett, ein Bein zuckt unkontrolliert zur Seite. Eine Angehörige versucht sie zu trösten und spricht beruhigend auf sie ein – vergeblich.

Über zwei Minuten dauert der Videomitschnitt dieser Schmerzattacke, die der Bundesverband der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppen (CSG) auf seiner Website eingestellt hat.

Die kurze Filmsequenz ist ein beeindruckendes Zeugnis: Das können Schmerzen in einem Menschen auslösen. Auch nicht Betroffene sehen: Es geht um unerträgliche Schmerzen, die sogar Selbstmordgedanken auslösen können.

Hier der Link zum vollständigen Artikel von Dirk Schnack, Ärzte Zeitung.

Früher erkannt und besser behandelt

„Rheuma gehört zu den Krankheiten, die vor allem Berufstätige oft verschweigen, um nicht ausgegrenzt zu werden. Dabei lässt sich das Leiden heute mit Medikamenten meist gut behandeln – und mit einem aktiven Lebensstil.

Für die beruflich erfolgreiche Personalchefin ist ihre Krankheit kein Thema, jedenfalls nicht im Job. Seit 20 Jahren leidet sie unter entzündlichem Gelenkrheuma. In der Firma erzählt sie lieber nichts davon. Sie nehme Urlaub, wenn ein Eingriff an einem ihrer Gelenke erforderlich sei, berichtet sie dem Arzt, der sie in der Uniklinik betreut.

Ähnliche Geschichten hört Matthias Schneider, Rheumatologe an der Düsseldorfer Uniklinik, immer wieder. „Um nicht scheinbar unweigerlich in das Bild von Behinderung gesetzt zu werden, verbergen die meisten Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis ihre Krankheit am Arbeitsplatz“, berichtete der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in einer Presseveranstaltung.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Adelheid Müller-Lissner, Der Tagesspiegel)