Rückenschmerz-Patienten sind fehlversorgt

Quelle: kubelik2, freeimages.com
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„Immer mehr Patienten mit Kreuzschmerzen landen im Krankenhaus – doch jeder Dritte wird letztlich nicht behandelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Barmer GEK. Die Kasse fordert eine stärkere Vernetzung in der Behandlung von Schmerzpatienten.

Gut ein Drittel der Patienten mit Rückenschmerzen wird in einer Klinik aufgenommen, dort aber letztlich nicht behandelt. Das geht aus dem aktuellen Krankenhausreport der Barmer GEK hervor.

Rund 140.000 Patienten mit der Diagnose „lumbale Rückenschmerzen“ wurden demnach weder operiert noch schmerztherapeutisch behandelt. „Das ist eine deutliche Fehlentwicklung“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Straub am Dienstag bei der Vorstellung des Reports.

Kreuzschmerz-Patienten sollten im Krankenhaus auch eine Behandlung erhalten, sonst gehörten sie dort nicht hin. Er forderte eine „professionelle und fachübergreifende Vernetzung der niedergelassenen Ärzte“, um die Patienten vor einer Chronifizierung der Schmerzen zu bewahren.

In diesen Verbünden sollten Hausärzte die Lotsen sein. Auch empfahl er Patienten, sich vor einer Operation an der Wirbelsäule in jedem Fall eine zweite Meinung einzuholen.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel von Susanne Werner, Ärzte Zeitung.

Barmer GEK und Hausärzte wollen Rheuma-Patienten besser versorgen

„Die Barmer GEK und der deutsche Hausärzteverband wollen die Versorgung von Menschen mit Rheuma verbessern. Dazu haben sie den ersten Versorgungsvertrag mit der „Versorgungslandschaft Rheuma“ geschlossen.

Rheumapatienten, die bei der Barmer GEK versichert sind, sollen künftig binnen 14 Tagen einen Termin beim Rheumatologen bekommen und bei akuten Krankheitsschüben sogar umgehend. Ihre Versorgung erfolgt in enger und zeitnaher Abstimmung zwischen Rheumatologen und Hausärzten. „Den entsprechenden Versorgungsvertrag hat die Krankenkasse mit der Versorgungslandschaft Rheuma GmbH, ein gemeinsames Unternehmen des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen e.V. und des Deutschen Hausärzteverbandes e.V., abgeschlossen“, schreibt die gesetzliche Krankenkasse in einer Pressemitteilung. Am 1. Oktober soll der Vertrag zunächst in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen beginnen und dann sukzessive bundesweit umgesetzt werden.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel von Cornelia Wanke, Gesundheitsstadt Berlin.