Rheuma: Dichtung und Wahrheit

Gegen so manche Krankheit hatten die Großeltern ihre ganz eigenen Rezepte und oft falsche Vorstellungen. Die haben sich teilweise bis heute gehalten. Zu Rheuma etwa gibt es viele Mythen. Die Deutsche Welle klärt auf.

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Gudrun Heise, Deutsche Welle)

10 Krankheiten, bei deren Behandlung Cannabis helfen kann

Cannabis als Hilfe zur Behandlung von Krankheiten Quelle: pixelio.de
Cannabis als Hilfe zur Behandlung von Krankheiten
Quelle: Petra Bork, pixelio.de

„Cannabis ist in Deutschland nicht legal, auch nicht zum Einsatz bei schwerkranken Patienten. Nur wenige Menschen dürfen auf eine Ausnahmeregelung hoffen.

Dabei kann Cannabis erwiesenermaßen mindestens die Symptome einer Vielzahl von Krankheiten lindern. In Ländern wie den USA und Holland, wo die Droge zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden darf, nutzen Ärzte es bereits vielfach.

Ganz nebenbei verursachen die Hauptwirkstoffe THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) keine Nebenwirkungen – im Gegensatz zu vielen legalen Medikamenten.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Gina Luisa Metzler, Huffington Post)

Apps als Tagebuch für Rheuma-Patienten

Zwei neue Apps für Rheuma-Patienten sollen den Austausch über den Krankheitsverlauf erleichtern.

Die in Hamburg und Herne niedergelassenen Rheumatologen Dr. Aries und Dr. Baraliakos haben zwei Apps für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) und axialer Spondyloarthritis (SpA) entwickelt. Unterstützt wurden sie dabei vom Unternehmen AbbVie.

In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, dass die Apps RheumaTrack® RA bzw. RheumaTrack® SpA als digitales Patiententagebuch dienen und den Austausch über den Krankheitsverlauf beim nächsten Arztbesuch erleichtern sollen.

Rheuma-Patienten können z.B. ihren Gelenkstatus, die Stärke der Schmerzen anhand der Visuellen Analog-Skala (VAS) und die Dauer der Morgensteifigkeit der Gelenke erfassen.

Patienten mit SpA können unter anderem das Schmerzempfinden vermerken, ein Gelenkprotokoll führen sowie die Dauer der Morgensteifigkeit der Gelenke festhalten. Auch eine Erinnerungsfunktion für den nächsten Kontrollbesuch ist enthalten.

Die Apps sind leicht zu bedienen und ermöglichen es, den Krankheitsverlauf über einen längeren Zeitraum auszuwerten. Die kostenlosen Apps stehen sowohl für iOS- als auch für Android-Betriebssysteme in den jeweiligen App-Stores zur Verfügung.

Google Play: RheumaTrack® RA

Google Play: RheumaTrack® SPA

iTunes: RheumaTrack® RA

iTunes: RheumaTrack® SPA

Du bist nicht allein!

Wenn man Schmerzpatient ist, stellt man sich gerne einmal die Frage: Warum gerade ich? Und obwohl man natürlich weiß, dass man nicht alleine ist, fühlt man sich oft alleine gelassen – von Ärzten und Therapeuten, den Krankenkassen und Arzneimittelkonzernen, den Freunden und der Familie.

Vielen Menschen hilft es, wenn sie sich sich klar machen, dass es alleine in Deutschland schätzungsweise 12 bis 15 Millionen Menschen sind, die unter chronischen, länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen leiden. Und auch viele Personen des öffentlichen Lebens gehören und gehörten dazu.

So litten z.B. viele berühmte Personen unter Migräne und haben diese beschrieben oder auf Gemälden festgehalten. Darunter Heinrich Heine, Friedrich Nietzsche, Karl Marx, Sigmund Freud, Julius Cäsar, Claude Monet, Vincent van Gogh oder auch Ludwig van Beethoven.

Auch Persönlichkeiten wie George Washington und Gustav Mahler waren Kopfschmerzkandidaten, ebenso wie Prinzessin Margaret und Eugen Delacroix.

Prominente Rheumapatienten

Der berühmte Herzchirurg Christiaan Barnard, der 1967 in Kapstadt die erste Herztransplantation durchgeführt hatte, litt in späteren Jahren an einer schweren Form der Arthritis. Auch Papst Johannes Paul II. litt unter Arthritis, die ihm mit zunehmenden Alter immer mehr zu schaffen machte.

Mit der Gicht (Arthritis urica) hatten es viele berühmte Persönlichkeiten der Geschichte zu tun, so z.B. Peter Paul Rubens, Albrecht von Wallenstein, Oliver Cromwell, Giacomo Casanova, Isaac Newton, Gottfried Wilhelm Leibnitz, Benjamin Franklin, Johann Wolfgang von Goethe und Charles Darwin.

John F. Kennedy

Aber einer der wohl bekanntesten Schmerzpatienten war wohl John F. Kennedy. Sein ganzes Leben, gerade als Erwachsener, litt Kennedy ununterbrochen an unsäglichen Schmerzen. Vor allem am Rücken, wo schon in jungem Alter eine akute Osteoporose eingesetzt hatte. Sie war direkte Folge intensiver Kortisonbehandlungen aufgrund der Addison-Krankheit, die Kennedys Nebenniere befallen hatte.