Einladung

Quelle: Bettina Stolze, pixelio.de
Quelle: Bettina Stolze, pixelio.de

Immer mehr Menschen folgen meinem Blog über Facebook,WordPress, Google+ oder per E-Mail – nicht nur jene mit chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen, sondern vor allem auch deren Angehörige. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Ich sehe dies zugleich als Lob und Ansporn für die Zukunft. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Blog noch populärer werden würde und somit auch andere betroffene Menschen mit Berichten und Tipps rund um das Thema chronische Schmerzen versorgt. Also: Bitte folgen, liken, teilen, kommentieren was das Zeug hält!

SCHMERZBLOGADE – aktuell | informativ | unabhängig

Lass meine Familie in Ruhe, Schmerz!

Mit dem Schmerz umzugehen habe ich im Lauf der Jahre gelernt. Meistens. Irgendwie. Aber was ich zum Teufel nicht ausstehen und womit ich leider nur sehr schwer umgehen kann, ist wenn meine Familie, meine Freunde, vom Schmerz „heimgesucht“ werden. Ich glaube weder an Gott, noch an den Teufel. Aber in gewisser Hinsicht hat der Schmerz etwas Diabolisches. Er macht einem das Leben zur Hölle. Er bohrt, zieht, sticht und quält. Wenn er das mit mir macht, okay. Aber wenn er sich an meine Liebsten heranmacht, mache ich ich ihm die Hölle heiß!

Raus aus den Silos: Schmerz hält sich nicht an Fachgebiete

Schmerzmedizin erfordert funktionell-orthopädische, neurologische, psychosoziale, psychiatrische und anästhesiologische Kompetenzen. Die wenigen bestehenden multimodalen, multiprofessionellen Netzwerke können eine flächendeckende
schmerzmedizinische Versorgung in Deutschland nicht gewährleisten. Schmerzexperten fordern deswegen einen Facharzt für Schmerzmedizin.

Die schmerzmedizinische Versorgung in Deutschland übernehmen derzeit Hausärzte, Fachärzte, Klinikambulanzen und teil- bzw. vollstationäre schmerzmedizinische Einrichtungen an Krankenhäusern. Ärzte ohne spezielle Schmerzqualifikation werden dabei unterstützt durch rund 1.000 niedergelassene Haus- und Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“, die an der Qualitätssicherungs-(QS-)-vereinbarung Schmerztherapie nach § 135 SGB V aus dem Jahr 2005 teilnehmen, von denen etwa 400 eine ausschließliche Schmerzversorgung anbieten. Schmerztherapeutisch qualifizierte Fachärzte bewegen sich allerdings immer innerhalb der Grenzen ihrer Fachgebiete. So kann ein Neurologe keine anästhesiologische Schmerzmedizin leisten und abrechnen, und ein Anästhesist keine funktionelle Diagnostik. Für PD Dr. med. Michael Überall, Präsident der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL), ein hausgemachtes Problem: „Unsere Versorgung ist zu standardisiert. Jeder Arzt macht innerhalb seines Fachgebiets das Bestmögliche, aber eben nach ,Katalog’. Hat der Patient weiterhin Beschwerden, reicht er ihn weiter. Bleiben die Beschwerden immer noch, wird der Patient psychologisiert. Jeder Patient ist individuell und braucht daher eine individuelle Versorgung.“

Hier die  Microsoft Word – Gesundheitsnachrichten KW 03_2016 der Deutschen Schmerzliga e.V. mit der gemeinsamen Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD).

Advent, Advent,…

Ich wünsche allen einen schönen 2. Advent und Nikolaustag!

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Quelle: Privat

Der Fado, die Saudade und der Schmerz

Der Fado, ein portugiesischer Musikstil, handelt meist von unglücklicher Liebe, sozialen Missständen, vergangenen Zeiten oder der Sehnsucht nach besseren Zeiten. Und er handelt vor allem von der Saudade.

Saudade ist mehr als ein Wort. Der Begriff steht auf Portugiesisch für ein unübersetzbares Gefühlsgemenge aus Schmerz, Melancholie, Einsamkeit, Sehnsucht und Nostalgie. Gefühle, die auch vielen Schmerzpatienten bekannt sein dürften.

Und vielleicht gefällt mir gerade deshalb ein Lied von Dulce Pontes gerade jetzt besonders gut: „Canção do Mar“ (Song of the Sea). Auch bekannt aus dem Film „Zwielicht“ mit Richard Gere und Edward Norton. Es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Hört doch mal rein!

PHARMA FAKTEN – eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland

Bei meiner heutigen Internetrecherche bin ich auf eine interessante Seite gestoßen: www.pharma-fakten.de.

Quelle: www.pharma-fakten.de
Quelle: http://www.pharma-fakten.de

PHARMA FAKTEN ist eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland. Kern der Initiative ist eine Online-Plattform, an der eine eigenständige Redaktion kontinuierlich arbeitet.

Sie wolle zuverlässig und schnell über die Pharmabranche und ihre Hintergründe informieren. Aktuelle Fragestellungen bringe sie dabei in den Gesamtkontext und ergänze sie um Zahlen, Fakten und neue Perspektiven. Die Arzneimittelhersteller und ihre Arbeit haben als Teil des Gesundheitssystems eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Sie sehe es daher als wichtig an, zu einer sachlichen Diskussion mit hoher inhaltlicher Qualität beizutragen.

PHARMA FAKTEN mache keine Werbung für Unternehmen, Arzneimittel oder die Pharmaindustrie. Als Initiative aus der Branche sprächen sie vielmehr über Fakten, Regelungen und Entwicklungen im medizinischen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Bereich, die die gesamte Arzneimittelindustrie betreffen und Aussagen von Unternehmens- oder Verbandvertretern ergänzen.

Sehr zu empfehlen, ein interessanter Artikel über die Rheuma-Forschung: „Rheuma-Forscher möchten Gedächtnis-Plasmazellen löschen“.

Spiegel Online: von Thomapyrin gesponsertes Kopfschmerz-Special sorgt für Kritik

Quelle: Meedia.de
Quelle: MEEDIA

„Das Kopfschmerzen-Special im Ressort Gesundheit von Spiegel Online wurde von der Tabletten-Marke Thomapyrin gesponsert, was bei Kritikern die Frage nach der redaktionellen Unabhängigkeit aufwarf. Verwundert war die Autorin eines dort erschienenen Artikels über Migräne – sie hatte von dem Presenting durch einen Pharma-Kunden nichts gewusst.

Immer mehr Verlage setzen bei ihren Online-Erlösen auch auf Content Marketing oder Native Advertising als Finanzierungsmodell. Dabei wird die Werbung zwar als solche gekennzeichnet, unterscheidet sich aber meistens weder in der Optik noch im Lesefluss von den redaktionellen Inhalten. Während diese Werbeform in den USA schon völlig selbstverständlich zum Journalismus dazugehört, ist sie in Deutschland (noch) umstritten. Ebenfalls im Trend: redaktionelle Themenumfelder, die dem Anzeigenkunden quasi auf Bestellung zu den passenden Produkten geliefert werden.

Dabei kommt es naturgemäß zu Interessenskonflikten. Die Frage, wie unabhängig die Berichterstattung dann sein kann, steht unweigerlich im Raum. In diesem Zusammenhang sorgt jetzt ein Spiegel-Online-Beitrag für Kritik. Im Ressort Gesundheit wurde im August ein Artikel mit dem Titel “Migräne: Flimmernde Umgebung, hämmernder Schmerz” veröffentlicht, der Teil des Specials “Kopfschmerzen” war. Dieser wurde, was auch klar gekennzeichnet war, vom Schmerztabletten-Anbieter Thomapyrin präsentiert. Über Bannerwerbung gelangte der Leser direkt auf die Seite von DocMorris. Verfasst wurde der Beitrag von der freien Wissenschaftsjournalistin Irene Habich. Die war über das Presenting des Pharma-Kunden aber offenbar überhaupt nicht informiert. Bei Twitter sorgte das für Unmut.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel von MEEDIA.