„Wie hältst du das nur aus?“

Quelle: visualstatements.net

Seit genau 22 Jahren leide ich unter chronischen bzw. wiederkehrenden Schmerzen. Und das mit gerade einmal 47 Jahren. Mein Leben, meine Entwicklung stand seitdem fast immer im Schatten des Schmerzes. Wer mit dauerhaften Schmerzen leben muss, kann sich nicht normal entwickeln. Schmerzen zermürben das physische und psychische Wohlbefinden, stören soziale Beziehungen, gefährden die gesamte Existenz.

Im September 1995 fing es mit Kopf- und Gesichtsschmerzen (atypischer Gesichtsschmerz bzw. anhaltender idiopathischer Gesichtsschmerz) an. 2005 kamen chronische Rücken- und Gesäßschmerzen (Spondylolisthesis vera, Piriformis-Syndrom) hinzu.

Gleich zweimal wurde ich den vergangenen Wochen gefragt: „Wie hältst du das nur aus?“. Um ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht.

Unzählige Ärzte und Therapeuten habe ich aufgesucht, bis ich endlich diejenigen gefunden habe, denen ich vertraue und die die Probleme auch etwas eindämmen konnten. Alleine sechsmal wurde ich im Bereich der Nasennebenhöhlen operiert.

Unzählige Untersuchungen, Tests und Aufnahmen wurden gemacht, um die Ursache der Schmerzen zu finden. In meiner Wohnung stapeln sich Aufnahmen aller gängigen bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, MRT).

Unzählige Therapien, Hilfs- und Arzneimittel habe ich ausprobiert, bis ich endlich Mittel und Wege gefunden habe, die Schmerzen und Ängste einigermaßen im Griff zu haben. Die Kosten, die nicht erstattet werden, belaufen sich jährlich auf hohe dreistellige, in manchen Jahren vierstellige, Beträge.

Eine klassische „Schmerzkarriere“.

„Wie hältst du das nur aus?“. Diese Frage lässt mich nicht mehr los. Es ist wohl eine Mischung aus starkem Willen, Pflichtbewusstsein und der Hoffnung, dass irgendwann vielleicht doch alles wieder gut wird. Und nicht zuletzt hat mich meine Neugier am Leben gehalten.

Was ist aus mir geworden? Wie habe ich mich entwickelt? Ich habe mir mit jahrelanger Übung etwas Gelassenheit, innere Ruhe und die Fähigkeit Glücksmomente zu genießen, angeeignet. Aber der Schmerz und die Angst sitzen immer mit im Boot. Darüber zu schreiben ist Teil meiner Therapie, Teil meiner Selbstheilungsversuche, geworden. Manchmal schreibe ich viel, manchmal wochenlang gar nicht.

Aber DAS halte ich locker aus.

Kennen Indianer wirklich keinen Schmerz? Bekannte Schmerzphänomene unter der Lupe

Quelle: Sanofi/Ibuflam
Quelle: Sanofi/Ibuflam

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz – dieses bekannte Sprichwort hat wohl jeder in seiner Kindheit schon mal zu hören bekommen. Handelt es sich dabei nur um einen lockeren Spruch, oder steckt mehr dahinter? Und was sagt die Wissenschaft zu diesem und anderen Schmerzphänomenen?

Kennen Indianer wirklich keine Schmerzen? Wortwörtlich darf man diese Redensart selbstverständlich nicht nehmen. Und das ist auch gut so, denn akuter Schmerz ist für jeden ein wichtiges Warnsignal des Körpers und weist auf Verletzungen oder Schädigungen im Gewebe hin. Indianer haben eine besondere Art, mit Schmerzen umzugehen. Sie versuchen sich von Schmerzen durch Tanz, Trance und Konzentration auf ein „höheres Ziel“ abzulenken. In der Tat kommt die Wissenschaft zu dem Schluss, dass religiöse und magische Praktiken maßgeblichen Einfluss auf Schmerzempfinden und -bewältigung haben (1). Eindeutig geklärt ist der Ursprung der Redensart „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ jedoch nicht. Es gibt verschiedene Erklärungsansätze. So schrieb beispielsweise Karl May in „Der Schatz im Silbersee“ (2) über Indianer, dass sie „die größten Qualen ertragen ohne mit der Wimper zu zucken“ und die Schmerzen am Marterpfahl „mit lächelndem Munde“ quittieren. Bei ihrem Sonnentanz lassen sich Indianer scheinbar schmerzfrei die Haut durchbohren (3). Diese Zeremonie wird ebenfalls als mögliche Quelle für die Redensart angenommen.

Wer rastet, der rostet

Es muss nicht gleich ein ritueller Tanz sein, aber man kann trotzdem viel von den Indianern lernen: Es ist wichtig, aktiv und frühzeitig etwas gegen Schmerzen zu unternehmen. Akute Schmerzen lassen sich beispielsweise mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Ibuflam® akut mit dem Wirkstoff Ibuprofen behandeln (4). Der Wirkstoff Ibuprofen ist für leichte bis mäßig starke Schmerzen das rezeptfreie Schmerzmittel der ersten Wahl in Deutschland schlechthin. 2016 waren rund die Hälfte (50,6 Prozent) aller in Deutschland verkauften Schmerzmittel in oraler Form Arzneimittel mit diesem Wirkstoff (5). Aus gutem Grund: Schließlich kann der Wirkstoff bei den häufigsten leichten bis mäßig starken Schmerzen zum Einsatz kommen. 91 Prozent aller Deutschen sind jährlich von Schmerz betroffen. Zu den häufigsten Schmerzarten gehören Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen (70 Prozent der Frauen, 57 Prozent der Männer) sowie Muskel- und Gelenkschmerzen (51 Prozent der Frauen, 51 Prozent der Männer) (6). Gerade hier gilt es, die akuten Schmerzen frühzeitig zu bekämpfen. Bei Schmerzen, die länger als drei Tage andauern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Denn bleiben akute Schmerzen unbehandelt, geraten die Betroffenen in einen Teufelskreis und der Schmerz kann chronisch werden: Um den akuten Schmerz zu reduzieren, werden bestimmte Bewegungen vermieden und eine Schonhaltung wird eingenommen. Das verspannt die Muskulatur zusätzlich und verstärkt die Schmerzen. Zudem „rosten“ die Gelenke ein, denn der Knorpel in Gelenken wird aufgrund der falschen oder fehlenden Bewegung nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgt. Oder, wie es der Volksmund auf den Punkt bringt: „Wer rastet, der rostet“. Regelmäßige Bewegung (z.B. Schwimmen, Rad fahren, Spaziergänge) beugt also Schmerzen auch vor (7). Als weitere vorbeugende Maßnahmen sind eine Reduzierung sozialer und psychologischer Stressfaktoren (8) sowie eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung (9) zu empfehlen.

Ertragen Frauen wirklich mehr Schmerzen als Männer?

Entgegen der weitläufigen Meinung, dass Frauen mehr Schmerzen ertragen können, haben Untersuchungen gezeigt, dass Männer wohl tatsächlich „das stärkere Geschlecht“ sind (10). Im Experiment wurden Männer und Frauen einem Hitze- und Druckreiz ausgesetzt. Frauen schätzten die Schmerzintensität höher ein und hielten den Schmerz weniger lange aus als Männer. Demnach scheint das weibliche Nervensystem „empfindlicher“ zu sein und die Schmerzverarbeitung sensibler. Warum das so ist? Eindeutig geklärt ist diese Frage nicht, aber ein Faktor scheinen die Hormone Östrogen und Progesteron zu sein. In der Schwangerschaft führen hormonelle Veränderungen beispielsweise dazu, dass Frauen unempfindlicher gegenüber Schmerzen sind und beim Geburtsvorgang starke Schmerzen relativ gut ertragen können.“

Doch egal, ob nun zum Beispiel die Hormone oder mangelnde Bewegung die Ursache sind – Schmerzen können den Alltag zur Tortur werden lassen. Manche Dinge erträgt man gerne. Schmerzen nicht. Schnelle Hilfe ist also angesagt.

(1) Larbig, W. (1982). Schmerz: Grundlagen – Forschung – Therapie. Stuttgart: Kohlhammer.
(2) Der Schatz im Silbersee. Zeitschriftenfassung 1890/91. 12. Kapitel:Auf Tod und Leben.
(3) Prof. Dr. med. Matthias Karst (2014). Das Schmerz-Buch: Neue Wege wagen. Hannover: Schlütersche.
(4) Gebrauchsinformation Ibuflam® akut, Stand: August 2015.
(5) IMS Health, Sell-out in EUR, Analgetika Rezeptfrei N02B2, MAT 10/2013 und 10/2016.
(6) Umfrage TNS Healthcare, repräsentative Befragung bei 1.500 Personen 14+ in der deutschsprachigen Bevölkerung, Feldzeit: 27. bis 30. Juni 2008.
(7) Robert Koch Institut, Statistisches Bundesamt (2012): Rückenschmerzen. Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 53: S.17-22.
(8) Dossier der Deutschen Schmerzliga e.V. (2013): Chronischer Schmerz: Daten, Fakten, Hintergründe – Informationen der Deutschen Schmerzliga e.V.
(9) Göbel, H., Heinze,A.(2015). DGS-Praxisleitlinie primäre Kopfschmerzen v2.0. DGS-Praxisleitlinien Schmerzmedizin.
(10) http://www.dgss.org/patienteninformationen/besonderheiten-bei-schmerz/schmerz-und-geschlecht

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Einladung

Quelle: Bettina Stolze, pixelio.de
Quelle: Bettina Stolze, pixelio.de

Immer mehr Menschen folgen meinem Blog über Facebook,WordPress, Google+ oder per E-Mail – nicht nur jene mit chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen, sondern vor allem auch deren Angehörige. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Ich sehe dies zugleich als Lob und Ansporn für die Zukunft. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Blog noch populärer werden würde und somit auch andere betroffene Menschen mit Berichten und Tipps rund um das Thema chronische Schmerzen versorgt. Also: Bitte folgen, liken, teilen, kommentieren was das Zeug hält!

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Krankenkassen-Bericht: Mehr als drei Millionen leiden unter chronischem Schmerz

Die Zahl der Schmerzpatienten in Deutschland steigt seit Jahren: Mehr als drei Millionen plagen laut einem Krankenkassenbericht sogar chronische Schmerzen. Gleichzeitig fehlen Experten in der Therapie.

3,25 Millionen Menschen in Deutschland leben mit chronischen Schmerzen – das berichtet die Krankenkasse Barmer GEK im „Arztreport 2016„. Die Zahl der Schmerzpatienten sei seit 2005 kontinuierlich gestiegen. Damals waren 1,6 Prozent der Bevölkerung betroffen, 2014 waren es laut der Krankenkasse vier Prozent.

Quelle: DPA
Quelle: DPA

Frauen leiden häufiger unter chronischen Schmerzen als Männer, Ältere öfter als Jüngere. Zudem gilt die Dunkelziffer von Betroffenen ohne einschlägige Diagnose als hoch.

Doch auch zwischen den Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Laut „Arztreport“ fiel die Diagnose „chronischer Schmerz“ am häufigsten in Brandenburg und Berlin – 5,8 beziehungsweise 5,7 Prozent der Bevölkerung sind dort betroffen. Am seltensten wurde die Diagnose in Bremen mit 2,9 Prozent gestellt.

Barmer-GEK-Chef Christoph Straub machte auf Verbesserungen in der Schmerztherapie aufmerksam. Zusätzlich müsste aber bereits der Hausarzt Lotse sein, sodass Betroffene früh von verschiedenen ärztlichen Fachrichtungen betreut werden könnten, damit Schmerzen möglichst gar nicht erst chronisch werden.

Hier der Link zum vollständigen Artikel des Spiegel.

2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 7.700 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 6 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Schmerz ist ein Spaßverderber!

“sad” by Kristina Alexanderson is licensed under CC BY-NC-SA 2.0
“sad” by Kristina Alexanderson is licensed under CC BY-NC-SA 2.0

Nach der Begriffserklärung der Weltschmerzorganisation (IASP = International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung verknüpft ist, oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird. Diese Begriffserklärung ist seit vielen Jahren gültig und beschreibt verschiedene Anteile dessen, was im Erleben von Schmerz Bedeutung hat.

Doch Schmerz ist für viele Betroffene viel mehr als nur ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis.

Schmerzen belasten zunächst einmal den Betroffenen selbst. Schmerzen  sind unangenehm, können auch quälend sein. Im körperlichen Bereich beeinträchtigen sie das Leistungsvermögen und behindern so Aktivitäten in Beruf und Freizeit. Im psychischen Bereich können sie Gefühle wie Ärger (bis hin zur Wut), Trauer (bis hin zur Depression) und Besorgnis (bis hin zur Angst) auslösen. Schmerz ist immer ein individuelles Gefühlserlebnis und dadurch unmittelbar nur für den Betroffenen selbst wahrnehmbar. Der Partner kann Schmerzen des Betroffenen nur indirekt wahrnehmen. Zu diesen indirekten Reaktionen gehören u.a.  Gereiztheit, Traurigkeit, Verlangsamung, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Rückzug, eher seltener Stöhnen oder ein gequälter Gesichtsausdruck.

SCHMERZ IST EIN SPASSVERDERBER, PARTYCRASHER UND URLAUBSVERWEIGERER!

Jeder Schmerzpatient kennt diese Situation: Man ist mit seinem Partner auf einer Party, einer Familienfeier oder im Urlaub. Eigentlich Anlässe, um Spaß zu haben, um es sich gut gehen zu lassen. Doch man hat unsägliche Schmerzen. Man würde am liebsten sofort nach Hause gehen, abbrechen, erst gar nicht hingehen. Doch wie sage ich es meinem Partner, meinem Umfeld? Der Konflikt ist vorprogrammiert. Der Spagat zwischen Wunsch und Wirklichkeit unmöglich. Es fließen Tränen.

Wenn das Verhalten des Schmerzkranken nicht mehr als „sich hängen lassen“, „mangelnde Anstrengungsbereitschaft“ oder „übertriebene Empfindlichkeit“ gedeutet wird, kann man als Paar in der Alltagsgestaltung realistische Ziele anstreben.

Bei Planungen und Alltagsaktivitäten sind Entweder/Oder- bzw. Totallösungen (z.B. Hausarbeit ganz an den Partner delegieren, nicht mehr gemeinsam in den Urlaub fahren, nicht mehr zu Familienfeiern fahren) zu vermeiden.

Wichtig sind Kompromisse. Man kann absprechen, wer welche Hausarbeiten übernimmt und sich dabei flexibel halten. An „guten Tagen“ kann man mehr machen, an „schlechten Tagen“ weniger. Im Urlaub muss man ja nicht alles zusammen machen. Das Urlaubsziel sollte so gewählt werden, das beide etwas finden (z.B. Thermalbad für den kranken und Alpinski für den gesunden Partner, man muss auch nicht alle Tagesausflüge mitmachen). Bei Familienfeiern kann man zwischendrin einen kleinen Spaziergang als Ausgleich zu Sitzen und Gesprächslärm machen. Wenn es gar nicht geht, kann man auch eher nach Hause fahren, dann ist man ja auch dabei gewesen. Wichtig ist, dass auch der Schmerzkranke seinem gesunden Partner Raum für Aktivitäten gibt, an denen er sich nicht mehr beteiligen kann. Der gesunde Partner sollte dem Betroffenen  helfen, sich vom Schmerz  abzulenken oder das Schmerzverhalten“ ignorieren“. Ablenken hieße in diesem Fall etwa zu sagen: „Komm, raff´ Dich auf, Du weißt doch, wenn wir erst mal unterwegs sind, geht es Dir besser“. Oder der Partner ignoriert das Schmerzverhalten indem er motiviert: „Ich hole die Räder und warte draußen auf Dich.“

Beide Seiten sollten grundsätzlich nicht erwarten, dass man vom Anderen immer verstanden wird, aber man sollte miteinander im Gespräch bleiben. So kann sich Partnerschaft sogar neu entwickeln, und die Beziehung kann reifer und reicher werden.

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Wie chronische Schmerzen behandelt werden

„Schmerz ist ein lebensrettendes Signal – aber er kann auch die Hölle sein. Forscher verstehen die Mechanismen mittlerweile immer besser. Deshalb müssen Patienten nun mehr bei der Therapie mithelfen.

Depressionen, Arbeitsverlust, sozialer Rückzug: Über Jahre anhaltender Schmerz kann das Leben eines Menschen so vereinnahmen, dass sämtliches Sein und Denken um ihn kreist. Mehr als 10 Millionen Menschen leiden nach Schätzungen allein in Deutschland unter chronischen Schmerzen.

„Schmerz ist eine Volkskrankheit geworden“, sagt Hartmut Göbel, Professor und Chefarzt an der Schmerzklinik Kiel. Ein Grund sei allein schon der wachsende Prozentsatz älter Menschen. „Ab einem bestimmten Alter haben alle Schmerzen.“

Quelle: Die Welt
Quelle: Die Welt

Kopf-, Bauch-, Rücken-, Knie-, Hüft- und allgemeine Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems führen die Liste an. „Ein Großteil des Medizinsystems beschäftigt sich mit nichts anderem als der direkten oder indirekten Bekämpfung chronischer Schmerzen“, schreibt Medizinautor Harro Albrecht in seinem Buch „Schmerz“. Schmerzen sind für die gesamte Gemeinschaft ein Problem, sagt Göbel. Auch in finanzieller Hinsicht: Frühverrentung und Arbeitsunfähigkeit. von Schmerzpatienten verursachen immense Kosten. Zwar gebe es inzwischen Schmerzzentren und immer mehr spezialisierte Ärzte, ideal sei die Versorgungsstruktur aber bei Weitem nicht.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel von Annett Stein, Die Welt.