Ein Netz aus Schmerzen

Die aktuelle Ausgabe der Apotheken Umschau vom 1. Mai 2016 macht mit folgendem Titel auf: „Gefangen im Schmerz. So befreien Sie sich“. Hier ein Auszug:

Quelle: Apotheken Umschau
Quelle: Apotheken Umschau

Um mit den Beschwerden besser zu leben, ist Hilfe notwendig. Medikamente sind dabei längst nicht alles. Vieles können Patienten selbst beeinflussen.

Chronische Schmerzen sind wie ein Spinnennetz, in dem man sich immer stärker verfängt. Sie schotten einen ab und lähmen. Sie können einen aus dem Arbeitsmarkt aussperren und in Süchte verstricken. Doch die Situation ist nicht so ausweglos, wie es scheint.

Um das Netz einzureißen, muss man es verstehen. Wenn die Beschwerden mehr als drei Monate andauern, also chronisch sind, besteht das Geflecht längst nicht mehr nur aus Schmerz. Auch Stress, Angst, Isolation, Abhängigkeit, Bewegungslosigkeit verdichten das Netz wie klebrige Fäden.

Die Fachwelt spricht vom „biopsychosozialen Modell“. Das heißt, auch das eigene Umfeld und Verhalten bestimmen, wie stark sich der Schmerz anfühlt. Er ist keine feste Größe.

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