Zu welchem Arzt mit chronischen Schmerzen?

Quelle: Gesundheitsstadt Berlin
Quelle: Gesundheitsstadt Berlin

Patienten mit chronischen Schmerzen wissen in Deutschland oft nicht wohin. Denn es gibt zuwenig Schmerzmediziner und Schmerztherapeuten. Patienten und schmerzmedizinische Organisationen fordern daher nun eine Gesetzesregelung.

Die Unterversorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen in weiten Teilen Deutschlands muss beendet werden. Das forderten Patienten und schmerzmedizinische Organisationen am Donnerstag im Rahmen des „Nationalen Versorgungsforums Schmerz“ in Berlin.

Die Verbände der Schmerzmedizin kritisieren seit langem, dass eine adäquate schmerzmedizinische Versorgung der Bevölkerung nicht abgesichert sei. Es gebe zu wenig Schmerztherapeuten und der Nachwuchs fehle, so der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD), die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) in einer gemeinsamen Erklärung.

Trotz mehrmaliger und wiederholter Willensbekundungen seitens der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und des GKV-Spitzenverbandes in den letzten Jahren habe sich an der eklatanten schmerzmedizinischen Unterversorgung nichts verändert, kritisieren die Verbände. Sie sehen daher nun den Gesetzgeber in der Pflicht.

Hier der Link zum vollständigen Artikel von Angela Mißlbeck, Gesundheitsstadt Berlin.

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