Schmerzversorgung bereitet Schmerzen

„Fast jeder dritte Bundesbürger hat chronische Schmerzen – doch für die Betroffenen wird vielerorts zu wenig getan, bemängeln Experten. Ihre Lösung: Ärzte, Patient, Therapeuten, Pfleger und Apotheker müssen besser zusammenarbeiten.

Bis zu 28 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen, sechs bis acht Millionen sind dadurch dauerhaft beeinträchtigt.

Doch von einer flächendeckenden, adäquaten Versorgung dieser Patienten ist Deutschland weit entfernt. Die Deutsche Schmerzgesellschaft (DSG) fordert deshalb, dass die Politik dem Thema „Schmerz“ Top-Priorität einräumt.

Wie bei den Allgemeinmedizinern gebe es auch in der Schmerztherapie in Ballungszentren meist eine sehr gute Versorgung, in vielen anderen Gebieten sei der hohe Bedarf aber nicht gedeckt, so DSG-Präsident Professor Michael Schäfer am Aktionstag am 2. Juni gegen den Schmerz in Berlin.

Die DSG erarbeitet nun einen Schmerzatlas, der für 800 Regionen Bedarf und Angebot der Schmerzversorgung darstellt.

„Wir denken, dass das in gewissen Regionen katastrophal ist“, sagte Schäfer. Er fordert: „Wir müssen auch in der Schmerzversorgung wie in der Palliativmedizin darauf hinarbeiten, dass eine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist.““

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Angela Mißlbeck, Ärzte Zeitung).

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