Millionen für die Schmerzforschung

Quelle: M. Großmann, pixelio.de
Quelle: M. Großmann, pixelio.de

Warmer Geldregen für Heidelberger Wissenschaftler: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stellt 24 Millionen Euro für neue Projekte bereit. Davon könnten auch Schmerz-Patienten profitieren.

Warum und wie wird akuter Schmerz chronisch? Und wie könnte man das verhindern? Um diese Fragen kreisen viele Studien an der Uni Heidelberg. Genauer gesagt an der Medizinischen Fakultät. Dort untersucht die Professorin Rohini Kuner, wie sich Zellen und Nervenbahnen verändern, wenn Schmerzen länger andauern. Etwa wenn eine Verletzung bereits verschwunden ist, der Schmerz aber bleibt. Genau dafür macht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt mehr als 12 Millionen Euro locker.

Neue Therapien erfordern weitere Studien

In den vergangenen Jahren hat die Erforschung molekularer Mechanismen bei der Entstehung von chronischen Schmerzen große Fortschritte gemacht. Die Rolle der neuralen Netzwerke dabei sei allerdings noch sehr lückenhaft, erklärt Kuner. Erst wenn die Forscher hier klarer sähen, könnten auch neue Therapien entwickelt werden. An den Studien sind auch das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg beteiligt.

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