Cannabis für Schwerkranke – Koalition will Hürden abbauen

Quelle: Petra Bork, pixelio.de
Quelle: Petra Bork, pixelio.de

„Cannabis auf Kassen-Kosten: Das soll für Schmerzpatienten schon bald möglich sein. Die Drogenbeauftragte hat sich nun öffentlich für ein entsprechendes Gesetz stark gemacht.

Seit Jahren hält die Debatte um eine Teil-Legalisierung von Cannabis für Schwerkranke bereits an – nun könnte sie bald ein Ende haben. Denn die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ angekündigt, den Cannabis-Gebrauch für bestimmte medizinische Indikationen zu erleichtern.

„Mein Ziel ist, dass in Zukunft mehr Menschen als bisher Cannabis als Medizin bekommen können“, sagte die CSU-Politikerin. „Für diese Patienten müssen die Kosten von den Krankenkassen erstattet werden.“ Noch in diesem Jahr solle das Gesetz durch den Bundestag gebracht werden. Tatsächlich arbeite das Gesundheitsministerium „unter Hochdruck“ an einer Regelung, bestätigte das Büro von Mortler auf Anfrage der „Ärzte Zeitung“.

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) betonte: „Wir wollen, dass schwerkranke Menschen, denen nur durch Medizinalhanf geholfen werden kann, gut versorgt werden. Deshalb werden wir die rechtlichen Bedingungen, unter denen dies erfolgt, zeitnah anpassen.“ Dazu gehöre die Frage der Kostenerstattung durch die Krankenkassen in diesen medizinisch begründeten Fällen, aber auch die Frage, wie Missbrauch wirksam verhindert werden kann.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Jana Kötter, Ärzte Zeitung).

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