Das Leiden auf Rezept

„Sie haben immer Schmerzen. Unerträgliche. Geholfen hat Schmerzpatienten (bundesweit 12-15 Mio) bisher eine wöchentliche Therapie aus Infusionen und Spritzen gegen Nervenblockaden. Plötzlich aber wird diese Behandlung in Hessen nicht mehr bezahlt!

Nikolaus Dümpelmann (57): „Anfang Oktober informierte mich mein Arzt, dass ich nicht mehr wöchentlich 2 Infusionen und 1 Spritze für etwa 240 Euro bekommen kann. Nur noch 1 Infusion pro Quartal für 21 Euro. Mehr darf er nicht mehr abrechnen.“

Folgen: Die Patienten können sich nicht mehr rühren. Oder müssen starke Schmerztabletten mit schlimmen Nebenwirkungen nehmen. Dümpelmann: „Wenn man dann operiert werden muss – z.B. am Magen – zahlen die Kassen lieber die viel höheren Kosten. Ein krankes System. Und niemand fühlt sich verantwortlich. Einer schiebt’s auf den anderen.“

Der Ausschuss beim Bundesgesundheitsminister, der den Leistungskatalog im Gesundheitswesen festlegt, winkt ab, BKK-Landesverband und Kassenärztliche Vereinigung Hessen auch.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Christine Horstkorte, BILD).

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