Ärzte hoffen endlich auf valide Daten

„Ein bundesweites Praxisregister kann die Versorgungsforschung bei Schmerzpatienten voranbringen. Das am 17. November startende Online-System soll für Ärzte wenig aufwändig sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) gibt den Startschuss für ein neues, bundesweites Praxisregister für die Versorgungsforschung bei Schmerzpatienten. So soll eine der weltweit größten Schmerzdatenbanken mit pro Jahr über 50.000 Patientendatensätzen entstehen.

Das Register werde vor dem Hintergrund gestartet, dass viele im Zusammenhang mit der Schmerztherapie im Alltag relevante Fragen durch die existierenden Studien und evidenzbasierten Leitlinien nicht beantwortet würden, sagte DGS-Vizepräsident Dr. Michael Überall.

 Es gebe derzeit einen durch die Gesundheitspolitik und durch die universitäre Forschung getriebenen Trend zu einer sich rein an randomisierten Studien orientierenden Schmerztherapie.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Philipp Grätzel von Grätz, Ärzte Zeitung).

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