Kein Allheilmittel für jeden Schmerz

„Früher haftete Cannabis nichts Verbotenes an, heute ist es für Schmerzpatienten schwierig, an Cannabis-Produkte zu gelangen. Mediziner in Deutschland verordnen Cannabis vor allem Patienten mit Multipler Sklerose oder Krebs.

In der Generation unserer Urgroßeltern haftete Cannabis noch nichts Verbotenes an: Sie tranken es als Tee, um Beschwerden zu lindern, Frauen legten es sich gegen Menstruationsbeschwerden auf den Bauch, erzählt Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin und Leiter des Schmerz- und Palliativzentrums Göppingen. Die aus den weiblichen Blüten der Hanfpflanze gewonnenen Extrakte sind ein uraltes Heilmittel, erstmals schriftlich dokumentiert wurde die medizinische Nutzung von Cannabis in einem fast 5000 Jahre alten chinesischen Lehrbuch. Bis Ende der 1920er Jahre war Cannabis auch problemlos in Form alkoholischer Extrakte als Medikament verfügbar, und wer wollte, konnte sich Hanf auch selbst anbauen.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel (Pamela Dörhöfer, Frankfurter Rundschau)

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