Urlaub – auch für den Schmerz

Strandkörbe in St. Peter-Ording Quelle: eigenes Bildmaterial
Strandkörbe in St. Peter-Ording
Quelle: eigenes Bildmaterial

Menschen mit chronischen Schmerzen tut ein Tapetenwechsel häufig gut, um Distanz zur Erkrankung zu gewinnen. Neue Eindrücke von Landschaften und Kultur verbessern nachweislich die Stimmung und das körperliche Wohlbefinden.

Allerdings trauen sich viele Betroffene erst gar nicht, die Koffer zu packen. Sie befürchten Reisestress als Auslöser einer neuen Schmerzattacke, mangelnde ärztliche Betreuung am Urlaubsort oder sogar Zollprobleme bei der Mitnahme von Medikamenten, z.B. bei stark wirksamen Opioiden, die der Betäubungsmittelverordnung unterliegen. Dafür muss meist ein besonderes Formular ausgestellt werden. Empfehlenswert ist auch die Mitnahme eines Opioid-Ausweises (gibt es etwa bei der Deutschen Schmerzliga e.V.).

Prinzipiell sind alle Schmerzpatienten reisefähig. Bei guter Planung zusammen mit dem Arzt ist eine gute Versorgung mit Analgetika selbst an fernen Urlaubsorten problemlos möglich.

Also, traut Euch! Lasst Euch den Seewind um die Nase wehen. Schaut Euch Land und Leute an.

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