Musiktherapie: Der richtige Sound gegen Schmerzen

Zwei, drei Töne nur reichen, um die Gänsehaut auf dem Rücken zu spüren. Die Tränen, die in die Augen schießen, die Rührung, die die Kehle zuschnürt. Das Video von Paul Potts, der bei der englischen Version von “Superstar” mit italienischen Opern brillierte, war so ziemlich das Ergreifendste, was seinerzeit auf YouTube zu sehen war. Wer es anschaut, erlebt buchstäblich am eigenen Körper: Musik macht etwas mit uns.

Ein wahrer Hormoncocktail flutet Körper und Kopf, wenn man bewusst Musik hört – jedenfalls dann, wenn es angenehme Töne sind. Die Musik wirkt direkt auf das Belohnungssystem im Gehirn: Endorphine, körpereigene Opiate, werden ebenso ausgeschüttet wie das anregende Dopamin, beide sorgen für Glücksgefühle und Wohlbefinden.

Im Gehirn gibt es nicht nur ein Areal, das für Musik zuständig ist. Die Töne bringen ein ganzes Netzwerk von Nervenzellen sozusagen zum Klingen. Sie wirken im Großhirn, das für die bewusste Wahrnehmung und für Erinnerungen zuständig ist, im Kleinhirn, das Bewegungen und Gleichgewicht steuert, sowie im limbischen System, dem Gefühlszentrum.

Die vielen Gehirnareale, die vor allem beim bewussten Musikhören beansprucht werden, könnten erklären, warum man dabei ziemlich leicht in eine entspannte Selbstvergessenheit geraten kann, ähnlich einer Meditation, bei der man an nichts anderes mehr denkt. Und in der auch Schmerzen weniger wahrgenommen werden: Studien zeigen, dass chronische Schmerzpatienten weniger Schmerzmittel benötigen, wenn sie Musik hören.

Nun, über (Musik-)Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Ich habe mir ein Repertoire von Liedern zum Thema “Hoffnung” zusammengestellt. Vielleicht ist ja auch etwas für Euch dabei:

ALIVE – SONIQUE
DAS LEBEN IST SCHÖN – UNHEILIG
DER BEGINN – LAITH AL-DEEN
DIE CHANCE DEINES LEBENS – PETER SCHILLING
DREH DICH NICHT UM – LAITH AL-DEEN
ES IST SOWEIT – PETER SCHILLING
ES LIEGT NUR AN DIR – CLAUDIA KORECK
GIB DICH NICHT AUF – XAVIER NAIDOO
HOFFNUNG – JAN DELAY
HOFFNUNG / MIT DIESEM TRICK – MIA.
HOPE FOR THE HOPELESS – A FINE FRENZY
ICH GEH IN FLAMMEN AUF – ROSENSTOLZ
KOMM, TAUCH MIT MIR – PETER SCHILLING
MACH DEIN LICHT AN – ICH + ICH
RENNEN + STOLPERN – JUPITER JONES
STAND UP – MÊLÉE
THE SHOW MUST GO ON – QUEEN
ÜBER SIEBEN BRÜCKEN – PETER MAFFAY
WENN DU NIEMALS GEHST – PETER SCHILLING
WONDERFUL LIFE – HURTS
YOU’RE NOT ALONE – MATS LANGER

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